Gladbachs historischer Tiefpunkt: 15 Spiele ohne Sieg – jetzt folgt der radikale Kader-Umbruch
Wieslaw JähnGladbachs historischer Tiefpunkt: 15 Spiele ohne Sieg – jetzt folgt der radikale Kader-Umbruch
Borussia Mönchengladbach steckt nach 15 Spielen ohne Sieg in der schlechtesten Bundesliga-Saisonstart seiner Vereinsgeschichte. Nach acht Spieltagen hat der Club lediglich drei Punkte gesammelt – die Verantwortlichen geraten zunehmend unter Druck. Nun steht ein umfassender Umbruch des Kaders an, wobei erste Veränderungen bereits im Wintertransferfenster anstehen könnten.
Der neue Sportdirektor Rouven Schröder will das Team bereits ab Januar umbauen. Um Neuzugänge zu finanzieren, könnten mehrere Spieler verkauft oder freigestellt werden. Torhüter Jonas Omlin, der mit rund drei Millionen Euro Jahresgehalt zu den Topverdienern zählt, gilt für die Ersatzrolle als zu teuer. Obwohl sein Vertrag noch bis 2027 läuft, könnte er bei einem passenden Angebot den Verein verlassen.
Auch Luca Netz, dessen Vertrag im kommenden Sommer ausläuft, könnte im Januar transferiert werden, um noch eine Ablösesumme zu erzielen. Joe Scally, der rechte Außenverteidiger, hat die Klubführung enttäuscht – seine Zukunft in Gladbach ist ungewiss. Ebenfalls auf der möglichen Abgängeliste stehen Innenverteidiger Marvin Friedrich, Stürmer Grant-Leon Ranos und Mittelfeldspieler Oscar Fraulo. Von diesen hat nur Fraulo noch eine Chance auf eine Vertragsverlängerung.
Angesichts der sportlichen Krise setzt Schröder auf einen radikalen Neuanfang, um den Kader wettbewerbsfähiger zu machen. Sollten sich weitere Gelegenheiten ergeben, könnten zusätzliche Abgänge folgen.
Die schwache Form der Mannschaft hat eine Kadersäuberung ausgelöst, bei der zunächst hoch bezahlte und leistungsschwache Akteure den Verein verlassen sollen. Im Wintertransferfenster dürften erste Abgänge stattfinden, um finanziellen Spielraum für Verstärkungen zu schaffen. Der Club hofft, mit diesen Maßnahmen in der Rückrunde die Wende einleiten zu können.






