Gladbachs Kapitän Reitz trotzt Bayern-Herausforderung mit Kampfgeist statt Resignation
Uta PatbergGladbachs Kapitän Reitz trotzt Bayern-Herausforderung mit Kampfgeist statt Resignation
Borussia Mönchengladbach empfängt den FC Bayern München in der 8. Runde der Bundesliga. Die Gastgeber, die in dieser Saison noch ohne Sieg sind, treffen auf die ungeschlagenen Tabellenführer. Trotz der aktuellen Schwierigkeiten und der gewaltigen Herausforderung bleibt Kapitän Rocco Reitz optimistisch.
Die Fohlen gehen mit dem Rücken zur Wand in die Partie – weit entfernt von ihren üblichen Leistungen kämpfen sie gegen den Abstieg. Doch die jüngere Vergangenheit gegen Bayern gibt Anlass zu vorsichtigem Optimismus: Zwischen 2021 und 2023 blieb Gladbach in fünf Pflichtspielen gegen die Münchner ungeschlagen.
Reitz wischte vergangene Ergebnisse jedoch als irrelevant beiseite. Stattdessen betonte er die Notwendigkeit von harter Arbeit, Disziplin und absoluter Konzentration seines Teams. Zwar räumte der 25-Jährige ein, dass Bayern zu den besten Mannschaften Europas zählt, doch eine Niederlage vorwegzunehmen, komme für ihn nicht infrage.
Auf Fragen zu seiner eigenen Zukunft blieb Reitz ausweichend. Sein aktueller Vertrag läuft bis 2028 und enthält eine hohe Ausstiegsklausel, die Gerüchten zufolge bei rund 20 Millionen Euro liegen soll. Er machte deutlich, dass er keine Gedanken an einen Wechsel verschwendet – es bräuchte schon etwas Außergewöhnliches, um ihn von Mönchengladbach wegzulocken.
Auch über Pläne nach 2028 sprach Reitz nicht. Seine Priorität liege darin, die Wende in dieser Saison herbeizuführen und Gladbachs Schicksal zum Besseren zu wenden.
Das Spiel wird zur Nagelprobe für die angeschlagene Mannschaft. Ein positives Ergebnis könnte dringend benötigten Schwung im Kampf um den Klassenerhalt bringen. Für Reitz steht eines fest: Der Fokus bleibt auf dem Platz – nicht auf Spekulationen über seine Zukunft.






