Gothas Glanzstück: Seltene Ming-Schätze ziehen tausende Besucher in ihren Bann
Edeltrud WagnerTausende sehen 'Chinas Gold und Gothas Schätze' - Gothas Glanzstück: Seltene Ming-Schätze ziehen tausende Besucher in ihren Bann
Große Ausstellung in Gotha endet nach tausenden Besuchern
Eine bedeutende Ausstellung in Gotha hat nach großem Besucherandrang ihre Pforten geschlossen. "Chinas Gold und Gothas Schätze" präsentierte 145 seltene Artefakte aus der Ming-Dynastie, allesamt handgefertigt im 16. Jahrhundert. Die Schau zählte zu den Highlights der Museen der Stiftung Friedenstein im Jahr 2025.
Die Ausstellung war bis zum 11. Januar 2026 zu sehen und zeigte Goldobjekte aus dem Qujiang-Kunstmuseum in Xi’an, China. Zu den Exponaten gehörten unter anderem aus goldenen Fäden geflochtene Körbe sowie Gefäße, verziert mit Saphiren, Jade und Rubinen. Die Stücke stammten aus der Sammlung von Peter Viem Kwok, einer bekannten Persönlichkeit in der Bewahrung chinesischer Kunst.
Während der Laufzeit zog die Schau 21.600 Besucher an. Tobias Pfeifer-Helke, Direktor der Stiftung Friedenstein, lobte den Erfolg als bedeutenden kulturellen Austausch. Die 145 Artefakte kehren nun nach Xi’an zurück, wo sie 2025 nicht ausgestellt waren. Die Zusammenarbeit wird in diesem Jahr fortgesetzt: Im November wird Xi’an eine Gegenausstellung veranstalten, diesmal mit Schätzen aus den eigenen Sammlungen Gothas. Die Museen der Stiftung Friedenstein verzeichneten 2025 insgesamt rund 149.500 Gäste, wobei diese Ausstellung einen bemerkenswerten Anteil ausmachte.
Die Exponate werden Deutschland nun verlassen und treten ihre Rückreise nach China an. Ihr Abschied markiert das Ende einer vielbeachteten Ausstellung in Gotha. Unterdessen laufen die Vorbereitungen für die kommende Schau in Xi’an, die den kulturellen Austausch zwischen beiden Regionen weiter vertiefen wird.
