20 February 2026, 10:33

Grevenbroich investiert 252 Millionen Euro in Bildung und Sicherheit bis 2026

Ein Plakat mit einer detaillierten Karte der Vereinigten Staaten, die Straßen und Highways hervorhebt, mit der Überschrift "Corridor Growth Projects" in fetter schwarzer Schrift auf einem hellblauen Hintergrund.

Grevenbroich investiert 252 Millionen Euro in Bildung und Sicherheit bis 2026

Der Stadtrat von Grevenbroich hat einen Haushalt in Höhe von 252 Millionen Euro für das Jahr 2026 verabschiedet – ein deutlicher Schub für Bildung, Sicherheit und Infrastruktur. Der einstimmig am 19. Februar beschlossene Plan sieht unter anderem über 16 Millionen Euro für den Ausbau der Dritten Gesamtschule in Wevelinghoven vor. Bürgermeister Klaus Krützen bezeichnete ihn als "Investitionshaushalt", der auf langfristige Verbesserungen in der gesamten Stadt abzielt.

Der Haushalt 2026 veranschlagt Einnahmen von 243,5 Millionen Euro bei Ausgaben von 252,0 Millionen Euro, was ein Defizit von rund 3,9 Millionen Euro hinterlässt. Die Investitionsausgaben belaufen sich auf 62,9 Millionen Euro, wobei 34,1 Millionen Euro für neue Kredite vorgesehen sind. Die zukünftigen finanziellen Verpflichtungen liegen bei 61,9 Millionen Euro.

Bildung bleibt ein zentraler Schwerpunkt: Die Dritte Gesamtschule in Wevelinghoven erhält über 16 Millionen Euro für ihren Ausbau. Zwar werden keine genauen Summen für andere Schulen genannt, doch auch die Käthe-Kollwitz-Gesamtschule, die Dritte Gesamtschule und das Erasmus-Gymnasium sind in den Förderplänen aufgeführt. Zwei weitere Schulen profitieren zudem vom Glasfaserausbau im Rhein-Kreis Neuss.

Für die öffentliche Sicherheit sind 3,5 Millionen Euro für eine neue Feuerwehrwache in Kapellen eingeplant, hinzu kommen 750.000 Euro für ein Fahrzeugdepot in Neukirchen und 1,2 Millionen Euro für neue Löschfahrzeuge. Eine Obdachlosenunterkunft in der Ringstraße erhält 2,9 Millionen Euro.

Bei den Infrastrukturprojekten fließen 1,15 Millionen Euro in barrierefreie Bushaltestellen und 920.000 Euro in die Sanierung der Nord-Süd-Kohlenbahnbrücke. Bevor der Haushalt endgültig veröffentlicht wird, muss er noch von der kommunalen Aufsichtsbehörde geprüft werden.

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Der verabschiedete Etat lenkt Mittel in Schulen, Rettungsdienste und Verkehrsprojekte. Nach der Freigabe durch die Aufsichtsbehörden tritt der Plan in Kraft, sodass Vorhaben wie der Ausbau der Wevelinghovener Schule und die neue Feuerwehrwache in Kapellen starten können. Die Stadt erwartet, dass diese Investitionen im kommenden Jahr zentrale Bedürfnisse in den Bereichen Infrastruktur, Sicherheit und Bildung decken werden.