09 February 2026, 10:36

Großrazzia in Bottrop: 32 Verstöße in Shisha-Bars und Restaurants entdeckt

Ein Blatt Papier mit mehreren angehängten Blättern, auf denen jeweils der Text "Brisker & Shellard's Patent Safety Match" steht.

Großrazzia in Bottrop: 32 Verstöße in Shisha-Bars und Restaurants entdeckt

Großangelegte Kontrollaktion in Bottrop: Gaststätten, Shisha-Bars und Restaurants im Fokus

Am Freitagabend fand in Bottrop eine groß angelegte Compliance-Operation statt, bei der Teestuben, Shisha-Lounges und restaurants in der nähe überprüft wurden. Mehrere Behörden arbeiteten dabei zusammen, um Verstöße gegen Sicherheitsvorschriften, Jugendschutzbestimmungen und Baurecht aufzudecken. Die Verantwortlichen betonten die Notwendigkeit einer strengeren Aufsicht im restaurant -Gewerbe, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.

Bei den koordinierten Kontrollen wurden in den überprüften Betrieben insgesamt 32 Verstöße festgestellt. Viele davon betrafen Brandschutzmängel, etwa abgelöschte oder fehlende Feuerlöscher sowie verstellte Notausgänge. Weitere Vergehen umfassten Verstöße gegen den Jugendschutz und die Nichtrauchervorschriften.

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Michael Althammer, Leiter des Ordnungsamts Bottrop, unterstrich die Bedeutung des Verbraucherschutzes in diesen Betrieben. Er warnte, dass gegen Betreiber, die gegen die Vorschriften verstoßen, ordnungsrechtliche Verfahren eingeleitet werden – mit Bußgeldern von bis zu 500.000 Euro.

Die Aktion reiht sich in eine Serie ähnlicher Großkontrollen in Nordrhein-Westfalen ein, die in den vergangenen zwei Jahren durchgeführt wurden. Zwischen 2024 und 2025 gab es rund 15 gemeinsame Einsätze, die sich vor allem gegen Schwarzarbeit und illegale Migration richteten. Beteiligt waren unter anderem Zoll, Polizei, ausländerbehörde und Gewerbeaufsichtsämter. Zu den jüngsten Beispielen zählen eine Operation in Köln am 12. September 2024 und eine Kontrolle in Düsseldorf am 15. Januar 2025.

Die Behörden haben bereits weitere Inspektionen in Bottrop angekündigt. Die Zusammenarbeit der Behörden soll fortgesetzt werden, um die Einhaltung gesetzlicher Standards durchzusetzen und Risiken für die Öffentlichkeit zu verringern.

Den betroffenen Betrieben drohen nun verwaltungsrechtliche Sanktionen, darunter Geldstrafen von bis zu einer halben Million Euro. Weitere Kontrollen sind im Rahmen der laufenden Bemühungen um eine bessere Regelkonformität geplant. Die Behörden haben deutlich gemacht, dass die Durchsetzung der Vorschriften weiterhin Priorität hat, um Verbraucher und Beschäftigte zu schützen.