21 February 2026, 08:33

Großsprengung in Ibbenbüren: Kraftwerksteile fallen am 22. Februar 2026 kontrolliert

Große Explosion in der Mitte eines Gebäudes mit Rauch, einer Wand im Hintergrund und Metallobjekten mit einer Tafel unten.

Großsprengung in Ibbenbüren: Kraftwerksteile fallen am 22. Februar 2026 kontrolliert

Großsprengung in Ibbenbüren am 22. Februar 2026

Am 22. Februar 2026 wird in Ibbenbüren eine großangelegte kontrollierte Sprengung stattfinden. Dabei werden im Kraftwerk der Stadt der Schornstein, die Rauchgasentschwefelungsanlage und die Entstickungsanlage im Rahmen einer sorgfältig geplanten Aktion abgerissen. Die Behörden haben strenge Sicherheitsvorkehrungen für Anwohner, Besucher und Einsatzkräfte getroffen.

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Die Sprengung ist für etwa 11:00 Uhr vorgesehen, die Vorbereitungen beginnen bereits am frühen Morgen. Anwohner bestimmter Adressen innerhalb der Sperrzone müssen das Gebiet bis 8:00 Uhr verlassen. Betroffen sind etwa 190 ortsansässige Bürger sowie rund 400 Bewohner der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE). Laut aktuellen Angaben befinden sich keine Schulen oder Kindertagesstätten in der unmittelbaren Gefahrenzone.

Die Zufahrtsstraßen in und um die Sperrzone werden gesperrt, Umleitungen leiten den Verkehr um das Gelände. Auch das Parken auf Straßen innerhalb des abgesperrten Bereichs ist untersagt, um die Einsatzrouten für Rettungskräfte freizuhalten. Über 120 Einsatzkräfte werden vor Ort sein, um Sicherheit und Abläufe zu koordinieren.

Die Polizeidienststelle Ibbenbüren, die innerhalb der Sperrzone liegt, verlagert ihre Aktivitäten für den Tag ins Rathaus. Drohnenflüge über oder im Umkreis von 100 Metern um das Kraftwerk sind während der Sprengung verboten. Bei planmäßigem Ablauf könnte das gesperrte Gebiet bereits ab 12:00 Uhr wieder freigegeben werden.

Für Fragen oder weitere Informationen hat die Stadt eine spezielle Hotline eingerichtet. Diese ist ab 7:00 Uhr am Tag der Sprengung unter der Nummer +49 5451 931-3200 erreichbar.

Die Sprengung markiert einen wichtigen Schritt bei der Stilllegung des Kraftwerks Ibbenbüren. Rettungskräfte, Polizei und Stadtverantwortliche haben eng zusammengearbeitet, um Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Anwohner und Besucher werden aufgefordert, alle Anweisungen zu befolgen, um einen sicheren und reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.