Großübung am Schulzentrum Vogelsang testet Katastrophenmanagement unter Realbedingungen
Uta PatbergGroßübung am Schulzentrum Vogelsang testet Katastrophenmanagement unter Realbedingungen
Großübung am Schulzentrum Vogelsang: Einsatzkräfte testen Katastrophenmanagement
Diese Woche fand am Schulzentrum Vogelsang eine großangelegte Notfallübung statt. Simuliert wurde ein chemischer Unfall während der Schulzeit mit rund 30 beteiligten Schülerinnen und Schülern. Mehrere Hilfsorganisationen und Feuerwehrverbände arbeiteten Hand in Hand, um ihre Reaktion auf ein Massenanfall von Verletzten (MANV) zu erproben.
Ausgangslage der Übung war die Ausrufung eines MANV aufgrund der hohen Zahl an Verletzten. Rund 88 Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), des Malteser Hilfsdienstes, der Johanniter-Unfall-Hilfe und der Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) rückten umgehend aus. Vor Ort wurde eine Behandlungsstelle 50 (BHP-50) eingerichtet, um die Lage zu bewältigen.
Die BHP-50-Einheit des Landes Nordrhein-Westfalen, die mindestens 50 Patientinnen und Patienten pro Stunde versorgen kann, arbeitete bis zu acht Stunden eigenständig. Die Einsatzkräfte führten eine systematische Sichtung der Verletzten durch und organisierten die Verlegung in umliegende Krankenhäuser. Die Übungsleitung hob im Nachgang die reibungslose und effiziente Zusammenarbeit aller Beteiligten hervor.
Im Mittelpunkt der Übung standen die Optimierung von Notfallabläufen, die Überprüfung der Kommunikationswege und die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den Behörden. Unter Zeitdruck üben die Teilnehmenden realitätsnahe Entscheidungsfindung, um für ähnliche reale Einsatzszenarien gewappnet zu sein.
Zum Abschluss zeigten sich die Organisatoren zufrieden mit der zielgerichteten Teamarbeit. Besonders hervorgehoben wurden die autarke Funktionsfähigkeit der BHP-50 und die Fähigkeit der Einsatzkräfte, ein großflächiges Schadensereignis zu bewältigen. Solche Übungen bleiben entscheidend, um die Einsatzbereitschaft in Notfallsituationen zu gewährleisten.






