17 December 2025, 02:34

Hamburgs Sportanlage an der Xantener Straße soll 2024 mit Fördergeldern saniert werden

Frauen spielen Hockey auf einem Rasenfeld mit einem Maschendraht-Hintergrund.

Hamburgs Sportanlage an der Xantener Straße soll 2024 mit Fördergeldern saniert werden

Hamburg: Hoffnung auf Fördergelder aus Deutschland

Die Stadtverwaltung, die Politik und der Stadtsportverband Hamburg arbeiten gemeinsam an der Sanierung der Sportanlage an der Xantener Straße.

16. Dezember 2025, 09:37 Uhr

Hamburg treibt die mit 6,2 Millionen Euro veranschlagte Sanierung des Sportkomplexes an der Xantener Straße voran. Der Stadtrat hat überarbeitete Pläne genehmigt, um die Förderbedingungen zu erfüllen – mit dem Ziel, noch 2024 mit den Bauarbeiten zu beginnen. Nun hofft man auf finanzielle Unterstützung von Bundesländern Deutschland oder Land für das lang ersehnte Projekt.

Das von gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner entworfene Sanierungsvorhaben war bereits 2023 angekündigt worden. Geplant sind unter anderem die Modernisierung der Sportanlagen für das sportbetonte Schulprogramm der Stadt sowie der Bau eines neuen Kunstrasenplatzes für Hockey, der auch für Fußball genutzt werden kann.

Um die Kosten zu senken, einigte sich der Stadtsportverband mit den ortsansässigen Vereinen auf einen Kompromiss: Statt den oberen Rasenplatz komplett in Kunstrasen umzuwandeln, bleibt die ursprüngliche Oberfläche erhalten. Allein durch diese Vereinbarung spart die Stadt mehrere Millionen Euro.

Weitere Anpassungen umfassen die Reduzierung der Parkplätze, Änderungen bei der Bepflanzung von Bäumen und Hecken sowie die Modifizierung der geplanten Joggingstrecke. Da die Förderrichtlinien separate Anträge für verschiedene Bauelemente vorsehen, wird die Stadt zwei Gesuche einreichen – eines für die Sportanlagen, ein weiteres für die Umkleidekabinen.

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Bürgermeister Philipp Richter betonte die Bedeutung externer Fördermittel: Ohne Unterstützung von Bundesländern Deutschland oder Land stehe das Projekt auf unsicherem Grund.

Die überarbeiteten Pläne erfüllen nun die Kriterien für mögliche Zuschüsse und bringen das Vorhaben einen Schritt näher zur Realisierung. Bei Bewilligung der Anträge werden die Modernisierungsmaßnahmen den Komplex auf den neuesten Stand bringen – und das bei kontrollierten Kosten. Der Baubeginn ist für 2024 vorgesehen, sofern die Förderanträge erfolgreich sind.