20 April 2026, 02:18

Hamm plant trimodales Logistikdrehkreuz auf altem Rangierbahnhofgelände

Güterzug fährt auf Schienen neben einer Stadt, mit Strommasten und Kabeln daneben, Gebäuden und Bäumen im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Hamm plant trimodales Logistikdrehkreuz auf altem Rangierbahnhofgelände

Hamm will sein ehemaliges Rangierbahnhofgelände in einen modernen Logistikstandort verwandeln. Die Stadt hat mit der METRANS Deutschland GmbH eine Vereinbarung unterzeichnet, um das Areal zu einem trimodalen Terminal auszubauen. Behördenvertreter sind überzeugt, dass die verkehrsgünstige Lage den Standort zu einem zentralen Knotenpunkt im europäischen Güterverkehrsnetz machen wird.

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Im Mittelpunkt des Projekts steht der alte Rangierbahnhof, der zu einem hochmodernen Güterverkehrsterminal umgebaut werden soll. Seine Lage in Hamm bietet direkte Anbindungen an die europäischen Ost-West- und Nord-Süd-Achsen sowie einen einfachen Zugang zu Seehäfen und Binnenwasserstraßen. Diese Vorteile machen den Standort ideal für die Verknüpfung von Schienen-, Straßen- und Wasserwegstransport.

Laut der Vereinbarung wird METRANS – eine Tochtergesellschaft der HHLA – einen 27-Prozent-Anteil an der EANG erwerben, dem bestehenden Logistikbetreiber in Hamm. Peter Kiss, Geschäftsführer von METRANS, bestätigte, dass das Unternehmen Hamm als westlichen Drehkreuz innerhalb eines größeren europäischen Netzes etablieren wolle. Die Investition fließt zudem in das Projekt Multi Hub Westfalen ein, eine regionale Initiative zur Steigerung der Güterverkehrskapazitäten.

Marc Herter, Oberbürgermeister von Hamm, betonte die wirtschaftlichen Vorteile und erklärte, das Projekt werde nachhaltiges Wachstum und neue Chancen schaffen. Der Stadtrat soll die Änderungen bei der Gesellschafterstruktur in seiner ersten Sitzung am 3. November billigen.

Die Vereinbarung zwischen Hamm und METRANS markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg, das ehemalige Bahnhofsareal in ein zentrales Logistikdrehkreuz umzuwandeln. Sobald der Terminal in Betrieb geht, wird er die Güterverkehrsverbindungen in ganz Europa stärken. Nun wartet die Stadt auf die endgültige Freigabe, um das Projekt voranzutreiben.

Quelle