Hanaus Musikszene feiert ihre prägenden Persönlichkeiten mit höchster Auszeichnung
Uta PatbergHanaus Musikszene feiert ihre prägenden Persönlichkeiten mit höchster Auszeichnung
Vier prägende Persönlichkeiten der Hanauer Musikszene mit höchster Kulturauszeichnung geehrt
Die August-Gaul-Plakette 2025 geht an Friedrich Carl, Jörn Rauser, Dirk Schulz und Helmut Wenske. Mit der Auszeichnung würdigt der Magistrat der Stadt ihr jahrzehntelanges Engagement für die lokale Musik- und Kulturlandschaft.
Die August-Gaul-Plakette ist die renommierteste Kulturauszeichnung Hanaus. Sie zelebriert Menschen und Gruppen, die das künstlerische Leben der Stadt nachhaltig bereichert haben. Benannt nach dem 1869 in Großauheim geborenen Bildhauer August Gaul, ehrt der Preis jene, die Hanaus kulturelle Vielfalt prägen.
Friedrich Carl zählt seit Jahren zu den treibenden Kräften der Hanauer Musikszene. Als Mitglied von Bands wie Titans, Mexicana und The Quinns hat er den Sound der Stadt mitgeprägt. Sein Schaffen umfasst verschiedene Genres und spiegelt die stilistische Bandbreite der lokalen Szene wider.
Jörn Rauser erlangte überregionale Bekanntheit mit seiner Band Jörn & his Twens sowie durch regelmäßige Medienauftritte. Sein Einfluss reicht weit über Hanau hinaus und lenkt die Aufmerksamkeit auf das kreative Potenzial der Stadt. Dirk Schulz, besser bekannt als Reverend Schulzz, lässt in seinen Liedern amerikanische Folk-Traditionen aufleben. Seine Musik verbindet erzählerische Tiefe mit roher, akustischer Energie.
Helmut Wenske, der unter dem Künstlernamen Chris Hyde auftritt, ist ein vielseitiger Musiker mit tiefen Wurzeln in der Rockgeschichte. Sein Wirken reicht von Live-Auftritten bis hin zu hinter den Kulissen geleisteter Arbeit in der Branche. Gemeinsam stehen die vier Preisträger für die Vielschichtigkeit und den Reichtum der Hanauer Musiktradition.
Die Auszeichnung unterstreicht den bleibenden Einfluss dieser Künstler auf die Kultur der Stadt. Ihr Schaffen hat die Musikszene Hanaus über Generationen hinweg geprägt. Die Entscheidung des Magistrats betont, wie entscheidend lokale Kreativität für eine lebendige Gemeinschaft ist.






