Iserlohner entgeht nur knapp einem perfiden Anzeigenbetrug mit fünfstelliger Summe
Ariane RosenowIserlohner entgeht nur knapp einem perfiden Anzeigenbetrug mit fünfstelliger Summe
POL-MK: Iserlohner täuscht Anzeigenbetrüger – und entgeht der Falle
Markischer Kreis – Iserlohn – Ein Mann aus Iserlohn ist vergangene Woche nur knapp einem Anzeigeninvestitionsbetrug entgangen, bei dem Kriminelle versucht hatten, ihn um einen hohen fünfstelligen Betrag zu prellen. Der Betrugsversuch begann, nachdem der Geschädigte eine Website mit vermeintlichen Anzeigenangeboten besucht hatte. Die Täter gaben sich als Mitarbeiter aus und versuchten, ihn zu Überweisungen und zur Freigabe eines Fernzugriffs auf seinen Computer zu bewegen.
Der Betroffene stieß zunächst auf eine Webseite, die lukrative Anzeigeninvestitionen bewarb. Kurz darauf wurde er von angeblichen Unternehmensvertretern kontaktiert, die ihn unter Druck setzten, eine Vorabzahlung zu leisten – mit dem Versprechen hoher Renditen.
Über mehrere Tage hinweg bauten die Betrüger durch professionelles Auftreten scheinbar Vertrauen auf. Sie überredeten den Mann, eine Fernwartungssoftware zu installieren, um so Zugriff auf seinen Rechner zu erhalten. Schließlich sollte er einen beträchtlichen Geldbetrag von seinem Konto überweisen.
Doch der Iserlohner durchschaute den Schwindel rechtzeitig und kontaktierte seine Bank. Mitarbeiter rieten ihm umgehend, Anzeige bei der Polizei zu erstatten.
Die Behörden warnen, dass solche Betrugsmaschen oft mit gefälschten Geschäftsstrukturen und Identitätsdiebstahl einhergehen. Die Polizei rät dazu, Anzeigenanbieter gründlich zu prüfen, keine überstürzten Entscheidungen zu treffen und niemals Fremden Fernzugriff auf Geräte zu gewähren.
Die Ermittlungen zu dem Vorfall laufen noch; bisher gab es keine Festnahmen oder Geständnisse. Opfer ähnlicher Betrugsversuche werden aufgefordert, umgehend Anzeige zu erstatten. Banken und Strafverfolgungsbehörden betonen erneut, wie wichtig Vorsicht bei unerbetenen Anzeigenangeboten ist.
