Kempen baut familienfreundlichen Sportpark für 12 Millionen Euro bis 2027
Ariane RosenowKempen baut familienfreundlichen Sportpark für 12 Millionen Euro bis 2027
Kempen erweitert sein Sportzentrum an der Berliner Allee zu einer modernen, multifunktionalen Anlage für die Bürgerinnen und Bürger. Das Projekt, das in Abstimmung mit Schulen, Vereinen und lokalen Gruppen entwickelt wurde, soll das Gelände in einen familienfreundlichen Sportpark verwandeln. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen; die erste Phase soll bis Ende 2027 abgeschlossen sein und kostet 12 Millionen Euro.
Die Arbeiten auf dem Gelände starteten mit den Vorbereitungen für den Naturrasen-Sportplatz. Entwässerungskanäle werden verlegt, um Regenwasser abzuleiten und Überschwemmungen zu verhindern. Der bei den Erdarbeiten anfallende Aushub wird wiederverwendet, um Lärmschutzwälle rund um den Park zu errichten.
Um Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, wurde zwischen der Straelener Straße und dem Schmeddersweg eine befestigte Umleitungsstrecke für Baustellenfahrzeuge eingerichtet. Diese Route hilft, Staubentwicklung zu reduzieren und die Stabilität der Straßen bei starker Nutzung zu erhalten. Gleichzeitig verlegt das städtische Versorgungsunternehmen Kempens Leitungen für Strom, Wasser und Fernwärme, die künftige Umkleidekabinen und Lagergebäude versorgen sollen.
In der ersten Bauphase entstehen der Naturrasenplatz, ein Kunstrasenfeld, Umkleideräume und Lagerflächen. Nach der Fertigstellung werden Fuß- und Radwege den Park mit nahegelegenen Schulen und Wohngebieten verbinden. In späteren Abschnitten sind öffentliche Einrichtungen wie ein Skatepark, Sitzgelegenheiten und Spielflächen für Trendsportarten geplant.
Der Sportpark wird Kempen einen flexiblen Raum für organisierten Sport und Freizeitaktivitäten bieten. Mit den laufenden Bauarbeiten und dem geplanten Abschluss im Jahr 2027 stellt die 12-Millionen-Euro-Investition eine bedeutende Aufwertung der städtischen Freizeitinfrastruktur dar. Weitere Phasen werden das Angebot des Geländes entsprechend den Bedürfnissen der Gemeinschaft erweitern.






