06 March 2026, 20:17

Kochroboter-Hersteller kämpft trotz 8.000 Vorbestellungen um finanzielle Rettung

Ein Diagramm, das die Anzahl der von der COVID-19-Pandemie betroffenen US-Geschäfte zeigt, mit Abschnitten für die Erholung und die wirtschaftliche Erholung, unterteilt nach Branche, sowie begleitendem Text, der zusätzliche Daten bereitstellt.

Kochroboter-Hersteller kämpft trotz 8.000 Vorbestellungen um finanzielle Rettung

Ein Hersteller von Kochrobotern steckt trotz starker Vorbestellungen in finanziellen Schwierigkeiten. Die Aktie des Unternehmens notiert mit 6,94 Euro pro Stück nahe ihrem Jahresiefststand. Aktuelle Berichte zeigen einen operativen Verlust von knapp 15 Millionen Euro für das Jahr 2025 – bei nahezu keinen erzielten Umsätzen.

Der Kurs der Aktie ist seit seinem Höchststand um etwa 71 Prozent eingebrochen. Prognosen zufolge wird das EBITDA weiter im Minus bleiben und sich zwischen -6 und -8 Millionen Euro bewegen. Gleichzeitig rechnet die Unternehmensführung 2026 mit einem deutlichen Umsatzsprung auf 44 bis 55 Millionen Euro – das wäre bis zu 220-mal mehr als im Vorjahr.

Über 8.000 Vorbestellungen für den Kochroboter CA-1 könnten bei Auslieferung Umsätze von bis zu 1,6 Milliarden Euro generieren. Der Handelskonzern REWE testet den Roboter derzeit in Düsseldorf; nach einer achtmonatigen Erprobungsphase soll über eine breitere Einführung entschieden werden. Zudem hält das Unternehmen einen Rüstungsauftrag für autonome Versorgungsoperationen unter der Marke "Circus Defence".

Die Beschaffung ausreichender Finanzmittel bleibt jedoch eine große Hürde. Dr. Jan-Christian Heins, Vorsitzender des Aufsichtsrats, hat kürzlich Aktien im Wert von rund 10.000 Euro erworben. Dieser Schritt folgt auf eine Phase finanzieller Anspannung, in der das Unternehmen 2024 lediglich 0,25 Millionen Euro Umsatz verbuchte.

Im Gegensatz dazu verzeichnet der Industriekonzern Palfinger AG eine deutliche Erholung: Die Aktie legte 2025 rund 70 Prozent zu, die Marktkapitalisierung liegt nun bei etwa 1,37 Milliarden Euro. Ausschlaggebend dafür sind Rekordgeschäftszahlen, eine Kapitalerhöhung von 100 Millionen Euro sowie die Aufnahme in den österreichischen ATX-Index.

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Der Kochroboter-Hersteller arbeitet weiterhin defizitär, mit keinen unmittelbaren Anzeichen für Profitabilität. Seine Zukunft hängt davon ab, ob es gelingt, die Vorbestellungen in tatsächliche Verkäufe umzuwandeln und zusätzliche Finanzmittel zu akquirieren. Auch das Ergebnis des REWE-Tests und die Rüstungsaufträge werden für die finanzielle Erholung des Unternehmens eine entscheidende Rolle spielen.

Quelle