Kodi übernimmt Rivalen Mäck Geiz und wird zum Discount-Riesen
Kodi übernimmt Konkurrenten Mäck Geiz in den kommenden Wochen
Die Discounterkette Kodi steht kurz davor, den rivalisierenden Non-Food-Discounter Mäck Geiz zu übernehmen. Der Schritt folgt auf monatelange finanzielle Umstrukturierungen und den wachsenden Wettbewerbsdruck im deutschen Non-Food-Einzelhandel. Beide Marken werden künftig unter dem Dach der Kodi Beteiligungs GmbH geführt und bilden damit einen stärkeren Akteur am Markt.
Kodi hatte 2024 ein Schutzschirmverfahren eingeleitet, bevor es von einem Investorenkonsortium übernommen wurde. Dieselbe Gruppe erwirbt nun auch Mäck Geiz, das von der MTH Retail Group im Rahmen einer umfassenden Restrukturierung zum Verkauf gestellt worden war. Bereits zuvor hatte MTH eine weitere Kette, Pfennigpfeiffer, an den Wettbewerber TEDi veräußert.
Das fusionierte Unternehmen wird rund 350 Filialen in ganz Deutschland betreiben. Während Kodi vor allem in Nordrhein-Westfalen stark vertreten ist, bringt Mäck Geiz ein dichtes Filialnetz in Ostdeutschland ein. Mit der Übernahme sollen die steigenden Kosten und der Druck durch größere Konkurrenten bewältigt werden, die im Non-Food-Discountsektor zunehmend expandieren.
Unter der Kodi Beteiligungs GmbH werden die beiden Ketten ihre Einkaufs-, Logistik- und Verwaltungsbereiche zusammenlegen. Die Umstrukturierung zielt darauf ab, die Kosten zu senken und die Effizienz in einem hart umkämpften Markt zu steigern.
Durch die Transaktion entsteht einer der größten Non-Food-Discounter Deutschlands. Kodi und Mäck Geiz wollen ihre Abläufe straffen und ihre Position gegenüber den größeren Mitbewerbern stärken. Die Übernahme soll in den nächsten Wochen abgeschlossen werden.
