Köln verschärft Sicherheitsregeln für den Straßenkarneval im Februar 2025
Uta PatbergZugangsbeschränkungen und Glasverbote: Köln bereitet sich auf den Straßenkarneval vor - Köln verschärft Sicherheitsregeln für den Straßenkarneval im Februar 2025
Köln bereitet sich mit verschärften Sicherheitsvorkehrungen und neuen Auflagen auf den Straßenkarneval vor
Die jährlichen Feierlichkeiten finden vom Weiberfastnacht (12. Februar) bis Aschermittwoch (18. Februar) statt. Die Behörden haben Maßnahmen ergriffen, um die Menschenmengen zu schützen und die Abfallentsorgung während der belebten Tage zu bewältigen.
Höhepunkt der Karnevalsveranstaltungen wird der Rosenmontagszug am 16. Februar sein. Um den Andrang zu bewältigen, stellt die Stadt rund 1.000 mobile Toiletten, 750 Mülleimer und zusätzliche Glasrecycling-Container an stark frequentierten Orten auf.
In bestimmten Bereichen gelten strenge Zugangskontrollen – insbesondere im Zülpicher Viertel, wo nur Anwohner mit gültigem Ausweis die Kontrollpunkte passieren dürfen. In diesem Stadtteil sowie in Teilen der Altstadt und des Grüngürtels herrscht ein Glasverbot. Im Südstadtviertel wird freiwillig auf Glasflaschen verzichtet. Zudem stehen Rettungskräften im Zülpicher Viertel gesonderte Zufahrtswege zur Verfügung.
Die Sicherheitsmaßnahmen wurden in Risikogebieten wie der Altstadt, der Südstadt und in der Nähe des Chlodwigplatzes verstärkt. Rund 400 Mitarbeiter des Ordnungsamts Köln werden im Einsatz sein, unterstützt von weiteren Hunderten Kräften anderer Behörden. Die Anpassungen sind notwendig, da sich die Besucherströme in den letzten Jahren verändert haben und die Sicherheitspläne entsprechend angepasst werden mussten.
Während des Karnevals gelten strengere Regeln für Glasbehälter und den Zugang zu bestimmten Vierteln. Mobile Toiletten, Mülltonnen und zusätzliches Personal sollen für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Besucher und Anwohner müssen bis zum Ende der Feierlichkeiten am 18. Februar mit Kontrollen und eingeschränktem Zutritt in einigen Bereichen rechnen.
