25 May 2026, 04:18

Krefelder Drogenberatung erhält unerwartete Hilfe aus Meerbusch

Mittel für die Gründung von Caritas Krefelds 'Centspende' in der Drogenhilfebezirksstelle

Krefelder Drogenberatung erhält unerwartete Hilfe aus Meerbusch

Drogenberatungsstelle in Krefeld erhält Lob und finanzielle Unterstützung vom Personalrat der Stadt Meerbusch

Die Einrichtung in Krefeld, die schwerstabhängige Menschen unterstützt – viele von ihnen obdachlos –, hat Anerkennung und finanzielle Förderung vom Personalrat der Stadt Meerbusch erhalten. Seit über zwei Jahrzehnten ergänzt ein mobiles medizinisches Team das Angebot und versorgt wohnungslose Menschen auf der Straße mit notwendiger Hilfe.

Die Beratungsstelle betreut regelmäßig zwischen 50 und 80 Klientinnen und Klienten aus Krefeld und dem benachbarten Meerbusch. Die meisten kämpfen mit einer Abhängigkeit von harten Drogen und prekären Wohnverhältnissen. Zu den Angeboten zählen Waschmöglichkeiten, Duschen, Mahlzeiten, ein sicherer Raum für den konsumbegleiteten Drogenkonsum sowie psychologische Beratung.

Seit 2003 betreiben Caritas und Diakonie das „Medi-Mobil“, einen wöchentlichen aufsuchenden Dienst für Obdachlose. Vier ehrenamtliche Ärztinnen und Ärzte begleiten das Team, leisten medizinische Grundversorgung und bauen Vertrauen auf. Das mobile Angebot steuert feste Standorte in Krefeld an und dient als verlässlicher Anlaufpunkt für Hilfebedürftige.

Die Einrichtung arbeitet diskret und abseits der Öffentlichkeit, um die mit Suchterkrankungen verbundene Stigmatisierung zu vermeiden. Michael Marschall, Vorsitzender des Meerbuscher Personalrats, sprach sich deutlich für die wichtige Arbeit aus. Jasmin Sprünken, die Leiterin der Beratungsstelle, bedankte sich kürzlich für eine Spende des Personalrats, die dazu beitragen wird, die lebenswichtigen Dienstleistungen aufrechtzuerhalten.

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Die Mittel sollen helfen, die Unterstützung für besonders schutzbedürftige Menschen fortzuführen. Das „Medi-Mobil“ bleibt eine zentrale Lebensader – es bietet medizinische Versorgung und ein offenes Ohr für Obdachlose in Krefeld. Beide Initiativen sind auf kontinuierliche Unterstützung angewiesen, um Suchtprobleme und Wohnungsnot in der Region zu bekämpfen.

Quelle