Kwasniok baut beim 1. FC Köln an einer neuen Erfolgsära – mit klarem Plan
Ariane RosenowKwasniok baut beim 1. FC Köln an einer neuen Erfolgsära – mit klarem Plan
Łukasz Kwasniok hinterlässt in seiner ersten Saison beim 1. FC Köln einen starken Eindruck. Nach zwölf Spieltagen belegt der Verein mit 15 Punkten einen soliden zehnten Platz. Für den neuen Trainer ist dies jedoch erst der Anfang eines größeren Projekts.
Kwasniok übernahm den Posten in Köln mit einer klaren Vision. Ihn reizten das Potenzial des Vereins und die Möglichkeit, mit einer frisch aufgestellten sportlichen Führung zusammenzuarbeiten. Besonders lobt er den 32-jährigen Sportdirektor Thomas Kessler für dessen Energie, tiefes Vereinswissen und zukunftsorientierte Denkweise. Die beiden arbeiten nun eng in den Bereichen Transfers, Spielerentwicklung und langfristige Planung zusammen.
Der Trainer ist überzeugt, dass traditionelle Vereine oft in Selbstzufriedenheit verfallen. Um dies zu vermeiden, betont er die Notwendigkeit ständiger Innovation und die Bereitschaft, alte Gewohnheiten infrage zu stellen. Sein Ziel ist nicht nur kurzfristige Stabilität, sondern eine nachhaltige Erfolgsära – eine, die über seine eigene Amtszeit hinaus Beständigkeit schafft.
Als Vorbild nennt Kwasniok kleinere Clubs wie den SC Freiburg, Elversberg, Mjällby oder Bodø/Glimt, die zeigen, dass anhaltende Erfolge auch ohne riesige finanzielle Mittel möglich sind. Sein Anspruch ist klar: den 1. FC Köln so schnell wie möglich zu einer festen Größe in der Bundesliga zu machen.
Mit 15 Punkten aus zwölf Spielen hat der FC bereits eine solide Basis gelegt. Die Zusammenarbeit zwischen Kwasniok und Kessler wird entscheidend sein, um den Kader für die Saison 2025/26 zu formen. Nun geht es darum, den Schwung zu halten und aus dem vielversprechenden Start langfristige Erfolge zu machen.
