Landtag beschließt schärfere Regeln für mehr öffentliche Sicherheit
Der Landtag hat umfassende Reformen des Ordnungsbehördengesetzes verabschiedet. Die Änderungen zielen darauf ab, die rechtlichen Rahmenbedingungen zu modernisieren und die öffentliche Sicherheit zu erhöhen, indem Kommunen wirksamere Instrumente zur Bekämpfung von Störungen erhalten.
Das neue Gesetz stärkt die Aufsichtsbehörden und führt klarere, transparente Regelungen ein. Zudem ermöglicht es langfristige Platzverweise für Personen, die wiederholt den öffentlichen Frieden stören, andere belästigen oder gefährliche Situationen schaffen.
Im Rahmen der Reformen wird auch der Einsatz von Körperkameras ausgeweitet. Eine Voraufzeichnungsfunktion soll Vorfälle künftig besser dokumentieren. Behördenvertreter gehen davon aus, dass dies Konflikte entschärft und faire Ermittlungen gewährleistet.
Bürgermeister Martin Heinen begrüßte die Entscheidung. Er betonte, dass die neuen Richtlinien dem Kommunalen Ordnungsdienst (KOS) helfen werden, wiederkehrende Probleme in Brennpunkten effektiver zu lösen. Lokale CDU-Vertreter sicherten zu, sich für eine zügige und konsequente Umsetzung der Maßnahmen einzusetzen.
Vanessa Odermatt und Jochen Klenner erwarten, dass die Reformen die Arbeit des KOS verbessern werden. Die Änderungen sollen die öffentliche Ordnung stärken und Gemeinden besser schützen. Der erweiterte Einsatz von Körperkameras und schärfere Eingriffsmöglichkeiten stehen im Mittelpunkt dieser Bemühungen.






