Lünen stärkt ehrenamtliche Vormünder mit neuer Schulungsreihe für mehr Sicherheit
Uta PatbergLünen stärkt ehrenamtliche Vormünder mit neuer Schulungsreihe für mehr Sicherheit
Neue Schulungsreihe für ehrenamtliche Vormünder und Betreuer in Lünen gestartet
Diese Woche hat in Lünen eine neue Fortbildungsreihe für freiwillige Vormünder und Betreuungspersonen begonnen. Das Programm richtet sich an Pflegeeltern, die ehrenamtlich die Vormundschaft oder Betreuung für Kinder übernehmen, die besondere Unterstützung benötigen. Die Veranstalter hoffen, das Bewusstsein für ehrenamtliches Engagement zu stärken und den Teilnehmenden mehr Sicherheit im Umgang mit alltäglichen Entscheidungen zu vermitteln.
Die Reihe startete am 26. März 2026 mit einer gut besuchten Auftaktveranstaltung. Im ersten Modul informierten sich die Anwesenden über die Rechte und Pflichten einer Vormundschaft sowie über grundlegende juristische Aspekte. Zudem bot die Schulung Raum für persönliche Fragen und den Austausch untereinander.
Hinter der Initiative stehen das Vormundschaftskoordinationsbüro der Stadt Lünen, eine unabhängige Organisation der Jugendhilfe sowie das örtliche Familiengericht. Ihr gemeinsames Ziel ist es, Ehrenamtliche zu stärken, die sich für benachteiligte Kinder und Jugendliche engagieren. Langfristig ist geplant, ähnliche Qualifizierungsangebote auch auf andere ehrenamtlich Tätige in der Gemeinde auszuweiten.
Die Schulungsreihe wird weiterhin praktische Hilfestellungen und Vernetzungsmöglichkeiten für die Teilnehmenden bieten. Die Veranstalter möchten auf dieser Grundlage das Unterstützungsangebot künftig auf ein breiteres Spektrum an Freiwilligen in Lünen ausdehnen. Über die genaue Zahl der Teilnehmenden wurden bisher keine Angaben gemacht.






