29 April 2026, 22:17

Mann transportiert gefährliche Abfälle illegal – Polizei stoppt überladenen Pferdeanhänger

Schild am Stra├čenrand mit der Aufschrift "Melden Sie illegale Müllablagerungen und Verschmutzungen" mit B├Ąumen und Pflanzen im Hintergrund und einer Tafel mit Text im Vordergrund.

Mann transportiert gefährliche Abfälle illegal – Polizei stoppt überladenen Pferdeanhänger

Ein 69-jähriger Mann aus Bielefeld muss sich wegen mehrerer Vorwürfe verantworten, nachdem die Polizei ihn mit dem Transport gefährlicher Abfälle ohne die erforderlichen Genehmigungen angehalten hatte. Der Vorfall ereignete sich, als Beamte im Ostwestfalen-Damm-Tunnel einen Pferdeanhänger entdeckten, der gefährlich hoch beladen war.

Der Mann wurde kontrolliert, nachdem sein Anhänger etwa 2,2 Meter über die Ladefläche hinausragte. Bei der Überprüfung fanden die Behörden ein Gemisch aus alten Haushaltsgeräten, Aluminiumschrott und Stahlabfällen vor, die sowohl auf der Ladefläche als auch im Inneren des Fahrzeugs verstreut waren. Zu den gefährlichen Materialien gehörten Fässer mit Altölresten sowie Autokühler mit Rückständen von Kühlmittel.

Der Fahrer konnte keine gültigen Nachweise gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz für den Umgang mit Schrott oder gefährlichen Abfällen vorlegen. Weitere Ermittlungen ergaben, dass er etwa 20 bezahlte Entsorgungsfahrten ohne die notwendige Genehmigung durchgeführt hatte. Später wurde auf dem Gelände ein weiterer Anhänger mit Abfällen entdeckt.

Der Bielefelder Zoll wurde eingeschaltet, um mögliche Steuerdelikte, darunter Steuerhinterziehung, zu prüfen. Die Behörden vermuten, dass der Mann möglicherweise Gebühren für ein 2021 angemeldetes Gewerbe vorenthalten hat. Der Pferdeanhänger wurde schließlich zu einem kommunalen Recyclinghof gebracht, um die gefährlichen Materialien fachgerecht zu entsorgen.

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Dem Mann drohen nun Anklagen wegen Umweltverstößen, Verstößen gegen das Steuerrecht sowie Ordnungswidrigkeiten nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz. Der Fall hat zu weiteren Ermittlungen gegen seine Entsorgungsaktivitäten geführt. Die Behörden werden prüfen, ob weitere illegale Geschäfte stattgefunden haben. Bei einer Verurteilung müssen mit Strafen wegen Umweltschäden, Steuerhinterziehung und dem Betrieb ohne die erforderlichen Genehmigungen gerechnet werden.

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