25 March 2026, 04:17

Markus Lanz über 15 Jahre Talkshow-Erfolge und seine Leidenschaft fürs Moderieren

Ein Mann im Anzug und Krawatte, der eine Rede an einem Rednerpult mit einem Mikrofon hält und ernst dreinschaut.

Markus Lanz über 15 Jahre Talkshow-Erfolge und seine Leidenschaft fürs Moderieren

Markus Lanz blickt auf seine langjährige ZDF-Talkshow zurück und spricht offen über Höhen und Tiefen seit seinem Einstieg im Jahr 2009. Der Moderator, der Thomas Gottschalk nachfolge, hat die Einschaltquoten stabil gehalten – aktuelle Folgen verzeichnen bis zu 1,57 Millionen Zuschauer. Nun gibt er Einblicke in die Herausforderungen hinter den Kulissen und seine Leidenschaft für den Job.

Nach dem Scheitern von Wetten, dass..? durchlebte Lanz eine schwierige Phase, doch heute sieht er seine aktuelle Sendung als Chance, "die Dinge zum Besseren zu wenden". Trotz Skepsis von außen ist er überzeugt, dass sein Publikum nicht nur nach Bestätigung der eigenen Meinung sucht. Stattdessen beschreibt er die Zuschauer als grundlegend gemäßigter Natur: "Die Deutschen wollen im Kern keine Extreme."

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Selbstkritisch räumt er ein, Woche für Woche zu scheitern – und trotzdem weiter an sich zu arbeiten. Sein Optimismus geht über die Show hinaus: Er bezeichnet sich als "absoluten Optimisten" in Bezug auf das politische Klima in Deutschland. Gleichzeitig gesteht er, dass Politiker oft absagen, betont aber, dass dies in einer freien Gesellschaft deren Entscheidung sei.

Die meisten politischen Gäste, so seine Einschätzung, seien Profis, die auch unangenehme Fragen souverän meistern. Trotz des Drucks liebt Lanz seinen Job nach wie vor und bezeichnet ihn als etwas, das er "wirklich irre gern" macht. Die Quoten bleiben stark – zuletzt erreichte die Sendung einen Marktanteil von 19,9 Prozent. Lanz' Mischung aus Selbstzweifeln und Begeisterung deutet darauf hin, dass er nicht vorhat, das Tempo zu drosseln. Sein Fokus liegt darauf, das Format weiterhin relevant und fesselnd für die Zuschauer zu gestalten.

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