05 April 2026, 04:18

Marls neuer Oberbürgermeister setzt beim Wirtschaftsempfang auf Mittelstand und Strukturwandel

Balkendiagramm, das die Auswirkungen von COVID-19 auf US-Unternehmen und die wirtschaftliche Erholung zeigt, mit Abschnitten für betroffene Unternehmen und wirtschaftliche Erholung.

Marls neuer Oberbürgermeister setzt beim Wirtschaftsempfang auf Mittelstand und Strukturwandel

Marls neu gewählter Oberbürgermeister Thomas Terhorst hat seinen ersten großen öffentlichen Auftritt beim traditionellen Wirtschaftsempfang der Stadt absolviert. Die vom Marl Business Club ausgerichtete Veranstaltung brachte rund 300 Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Kommunalverwaltung zusammen. Vor dem Hintergrund steigender Kosten und wirtschaftlicher Unsicherheit diente das Treffen der Stärkung der Zusammenarbeit zwischen der Stadt und ihren Unternehmen.

Der Empfang fand in der Eventlocation La Victoria statt, wo Uta Heinrich, Vorsitzende des Marl Business Club, die Gäste begrüßte. Sie verwies auf die massiven Herausforderungen, vor denen die nördliche Ruhrregion steht – von explodierenden Energie- und Rohstoffpreisen bis hin zum wachsenden Wettbewerbsdruck.

Thomas Terhorst nutzte die Gelegenheit, um die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit Marl zu betonen. Besonders die mittelständischen Unternehmen bezeichnete er als Rückgrat der Stabilität. Als zentrales Projekt für den Strukturwandel hob er gate.ruhr hervor und nannte es einen wichtigen Motor für künftige Arbeitsplätze. Gleichzeitig warnte er vor der angespannten Lage in der Chemieindustrie, die sowohl den Chemiepark Marl als auch die kommunalen Haushalte belasten könnte.

Der Oberbürgermeister dankte dem Marl Business Club für die Organisation der Veranstaltung, räumte aber ein, dass die wirtschaftliche Lage schwierig bleibe. Steigende Projektkosten und sinkende kommunale Einnahmen unterstrichen seine Aussagen. Gerald Flanz, Leiter Regionalvertrieb der Deutsche Bank und Postbank, hielt die Hauptrede, deren Inhalte jedoch nicht bekannt gegeben wurden.

Erwähnungen eines Industrieparks Schwatten Jans oder geplanter Kooperationen mit Dorsten gab es nicht – entsprechende Initiativen sind Stand April 2026 nicht öffentlich dokumentiert.

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Der Wirtschaftsempfang unterstrich die Bedeutung des Dialogs zwischen der Marler Stadtverwaltung und der Wirtschaft. Angesichts wachsender Belastungen für die lokalen Unternehmen bot die Veranstaltung eine Plattform für Vernetzung und gemeinsame Lösungsansätze. Die Fokussierung des Oberbürgermeisters auf den Mittelstand und Projekte wie gate.ruhr zeigt, wo die wirtschaftlichen Prioritäten der Stadt liegen.

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