Met Gala 2026: "Kunst der Kleidung" und prominente Gäste polarisieren
Ariane RosenowMet Gala 2026: "Kunst der Kleidung" und prominente Gäste polarisieren
Die Met Gala 2026 präsentiert Thema und prominente Gäste für die diesjährige Veranstaltung
Unter dem Titel "Kunst der Kleidung" (Costume Art) wird die Ausstellung erforschen, wie Mode mit dem menschlichen Körper interagiert. Die Organisatoren gaben zudem eine hochkarätige Liste von Co-Vorsitzenden und Sponsoren bekannt – darunter Jeff Bezos und Lauren Sánchez.
Im Mittelpunkt des Themas steht das Verhältnis von Mode zur körperlichen Form. Die Ausstellung gliedert sich grob in drei Bereiche: "Der nackte Körper", "Der schwangere Körper" und "Der alternde Körper". Diese Kategorien sollen zeigen, wie Kleidung sich den verschiedenen Lebensphasen anpasst.
Als Ehrenvorsitzende führen Lauren Sánchez und Jeff Bezos die Veranstaltung an, die zugleich als Hauptsponsoren fungieren. Sánchez, eine langjährige Modebegeisterte, gab kürzlich einen Einblick in ihr Met-Gala-Outfit – eine Kombination aus braunen Plisseehosen, einem knallweißen Hemd und einem hautfarbenen Korsett. Anna Wintour äußerte öffentlich ihre Unterstützung für Sánchez' Engagement und bezeichnete sie als "große Liebhaberin von Kostümen und Mode".
Zum Gastgeberkomitee zählen unter anderem der Designer Anthony Vaccarello und die Schauspielerin Zoë Kravitz. Als Co-Vorsitzende für den Abend wurden Beyoncé, Nicole Kidman und Venus Williams benannt. Trotz des glamourösen Line-ups gibt es aus der Branche Kritik an der prominenten Rolle von Bezos und Sánchez. Proteste formieren sich bereits – in New York tauchten Plakate mit Boykottaufrufen gegen Bezos auf.
Die Met Gala 2026 steht unter dem Motto "Kunst der Kleidung" und widmet sich der sich wandelnden Beziehung zwischen Körper und Mode. Während Sánchez' und Bezos' Sponsoring sowohl Zustimmung als auch Widerstand auslöst, bleibt die Veranstaltung ein viel diskutiertes Thema. Die dreiteilige Struktur der Ausstellung verspricht eine frische Perspektive darauf, wie Kleidung das menschliche Erleben prägt – und umgekehrt.






