26 June 2026, 04:14

Mike Amiris Paris-Debüt: Filmnoir trifft auf iranische Wurzeln und rebellische Eleganz

Amiri Frühlingskollektion 2027: Bauchschau

Mike Amiris Paris-Debüt: Filmnoir trifft auf iranische Wurzeln und rebellische Eleganz

Designer Mike Amiri präsentierte in Paris seine neueste Kollektion – inspiriert von Filmklassikern und der raueren Seite Los Angeles’. Seine Eltern, iranische Einwanderer, besuchten erstmals die Pariser Fashion Week, um seine Arbeit live zu erleben. Diese Saison markierte einen Wandel in seinem Stil: präzises Schneidertum traf auf kühne Muster und ungewöhnliche Texturen.

Den Auftakt der gemischten Show bildete ein anthrazitfarbener Anzug – eine direkte Hommage an American Gigolo. Die Kollektion spiegelte zudem die Stimmung von Drive wider und fing jenen schillernden, zwielichtigen Charme von L.A. ein, den Amiri erkunden wollte. Statt lässig fallender Jacken setzte er auf strukturierte Schultern und hoch taillierte Hosen, die seine Silhouetten verfeinerten.

Zu den Stoffen zählten schillernde Materialien, Hosen mit Pythonschlangenmuster und Strickteile im Zebralook. Seidene Hemden blieben tief geöffnet – ganz nach seiner persönlichen Devise, immer „noch einen draufzusetzen“. Neben der Mode stellte er zudem seine erste Schmucklinie für feinen Schmuck vor.

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Sein Vater, dessen Stil sein Werk seit jeher prägt, erlebte zum ersten Mal eine Show seines Sohnes mit. Amiris iranische Wurzeln und die familiäre Verbundenheit verleihen der Präsentation eine persönliche Note.

Die Kollektion zeigte schärfer geschnittene Tailoring-Teile, auffällige Tierprints und neue Accessoires. Gleichzeitig war sie ein Meilenstein für Amiri, dessen Familie in Paris Zeuge seiner kreativen Entwicklung wurde. Die Entwürfe festigten seinen Ruf, filmische Referenzen mit modernem Rebellentum zu verbinden.

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