14 April 2026, 02:20

Mindestlohn steigt 2026 auf 13,90 Euro – was das für Arbeitnehmer und Unternehmen bedeutet

Deutsches Propagandaplakat mit einer Frau mit langen Haaren und Text.

Mindestlohn steigt 2026 auf 13,90 Euro – was das für Arbeitnehmer und Unternehmen bedeutet

Mindestlohn in Deutschland steigt in den nächsten zwei Jahren weiter an

Die Bundesregierung hat neue Mindestlöhne festgesetzt: 2026 sollen es 13,90 Euro pro Stunde sein, 2027 dann 14,60 Euro. Branchenverbände und kleine Unternehmen bereiten sich nun auf die Änderungen vor.

Der gesetzliche Mindestlohn wurde 2015 mit 8,50 Euro eingeführt und lag 2022 bereits bei 12,82 Euro. Die jüngsten Erhöhungen bedeuten einen weiteren deutlichen Anstieg in den kommenden beiden Jahren.

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Von der Anpassung 2025 könnten bis zu 6,6 Millionen Beschäftigte profitieren. Doch für Unternehmen bringt die Erhöhung Herausforderungen mit sich. Eine Friseurin aus Lünen plant, ihre Preise um 4 bis 6 Prozent zu erhöhen, um die Mehrkosten auszugleichen. Gleichzeitig warnt sie, dass es für die Branche künftig schwieriger werden könnte, Auszubildende zu gewinnen.

Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks bezeichnete die neuen Sätze als "ausgewogen und tragbar". Die Friseurin aus Lünen kritisierte jedoch Konkurrenten, die mit "Super-Discount-Preisen" ihr Geschäft unfair unterbieten würden. Studien zufolge führt eine 10-prozentige Mindestlohnerhöhung in der Regel zu einem Anstieg der Verbraucherpreise um 6,8 bis 7,8 Prozent.

Mit den Erhöhungen 2026 und 2027 steigt der Mindestlohn auf 13,90 Euro bzw. 14,60 Euro. Millionen Arbeitnehmer werden davon profitieren, während einige kleine Betriebe mit Preisanpassungen reagieren könnten. Die Änderungen spiegeln die anhaltenden Bemühungen wider, die Löhne in der gesamten Wirtschaft zu stärken.

Quelle