MSV Duisburg kämpft mit Verletzungen und Neuzugängen um den Aufstieg in die 3. Liga
Uta PatbergMSV Duisburg kämpft mit Verletzungen und Neuzugängen um den Aufstieg in die 3. Liga
MSV Duisburg liegt in der Regionalliga West auf Platz zwei und ist damit im Rennen um den Aufstieg. Der Verein hat den Klassenerhalt bereits gesichert, steht nun aber vor einem harten Kampf, um in der Tabelle weiter nach oben zu klettern. Geschäftsführer Michael Preetz betont, dass die Mannschaft sich steigern müsse, um das neue Ziel zu erreichen.
Im Wintertransferfenster verstärkte sich Duisburg mit Lex-Tyger Lobinger, Aljaž Časar und Dominik Kother. Die Neuzugänge sollen die Chancen im eng umkämpften Aufstiegsrennen erhöhen – selbst Teams auf Platz acht hegen noch Hoffnungen auf einen Sprung nach oben.
Verletzungen bleiben jedoch ein Problem. Maximilian Dittgen gesellt sich zu Dennis Borkowski, Rasim Bulic und Christian Viet auf die lange Verletztenliste und könnte für den Rest der Saison ausfallen. Joshua Bitter hingegen kehrt für das kommende Spiel gegen den TSV Havelse zurück, nachdem er das letzte Match verpasst hatte.
Preetz übt Kritik an den jüngsten Leistungen des Teams, insbesondere an der Vorstellung gegen Schweinfurt. Mit entscheidenden Spielen gegen Aufstiegskonkurrenten bis Anfang April steht Duisburg unter Zugzwang. Nur der Meister steigt direkt in die 3. Liga auf – ein Umweg über die 2. Bundesliga gibt es nicht.
Der Fokus des MSV hat sich vom Überlebenskampf auf die Jagd nach dem Aufstieg verlagert. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob die verstärkte Mannschaft gegen die direkten Konkurrenten bestehen kann. Der Erfolg hängt davon ab, die Verletzungsmisere zu überwinden und in der heißen Phase der Saison konstanter aufzutreten.
