MSV Duisburg siegt 4:2 gegen Verl und festigt Aufstiegsplatz zwei
MSV Duisburg festigt Aufstiegsambitionen mit überzeugendem 4:2 gegen SC Verl
Mit einem deutlichen 4:2 (1:0)-Sieg über den SC Verl hat der MSV Duisburg seinen Lauf in Richtung Aufstieg in die 2. Bundesliga weiter beschleunigt. Der Erfolg katapultierte die "Zebras" auf Platz zwei der 3.-Liga-Tabelle. Ein starker Saisonstart und gezielte Winterverpflichtungen befeuern die überraschend erfolgreiche Aufstiegsjagd des Traditionsclubs.
Das Spiel gegen Verl begann mit einem frühen Treffer: Lex-Tyger Lobinger traf bereits in der zweiten Minute. Der 22-Jährige, der im Wintertransfer von Viktoria Köln nach Duisburg wechselte, hat in seinen ersten vier Spielen für den Verein bereits vier Tore erzielt. Auch Patrick Sussek glänzte mit einem Torvorbereitung und einem eigenen Treffer – zudem bereitete er Lobingers drittes Tor im Spiel vor.
Die jüngste Leistungssteigerung der Duisburger geht maßgeblich auf die Neuzugänge zurück. Aljaž Časar, der im Januar von Dynamo Dresden verpflichtet wurde, hat sich schnell als Stammkraft etabliert. Dominik Kother, ebenfalls ein Leihspieler von den Dresdnern, bringt Erfahrung aus über 100 Drittliga-Partien mit und könnte auf der Außenbahn eine Schlüsselrolle einnehmen.
Doch die Verletzungsprobleme bleiben ein Wermutstropfen. Dennis Borkowski, der erst nach monatelanger Pause wegen eines Wadenmuskelrisses (seit September) zurückkehrte, erlitt nun einen neuen Muskel- und Sehnenriss. Nach nur 44 gespielten Minuten in dieser Saison ist unklar, wann er wieder einsatzbereit sein wird. Der Verein rechnet frühestens in den letzten Spielwochen mit seiner Rückkehr.
Der Sieg gegen Verl unterstreicht den Aufwärtstrend des MSV, der die frühe Saisonform in eine ernsthafte Aufstiegsambition umgemünzt hat. Die Wintertransfers zahlen sich in der entscheidenden Phase aus.
Duisburg liegt nun auf dem zweiten Tabellenplatz und hat den SC Verl nach dem jüngsten Erfolg überholt. Mit dem in Bestform spielenden Lobinger und dem weiterhin starken Sussek ist das Team bestens für den Aufstiegskampf gerüstet. Doch Borkowskis langwieriger Ausfall wird in den kommenden Wochen die Tiefe des Kaders auf die Probe stellen.
