Münster bleibt Fairtrade-Stadt und bringt faire Fußballbälle in Schulen
Ariane RosenowMünster bleibt Fairtrade-Stadt und bringt faire Fußballbälle in Schulen
Münster hat seinen Status als Fairtrade-Stadt für weitere zwei Jahre verlängert. Die Stadt setzt sich weiterhin für fairen Handel ein – unter anderem mit einer aktuellen Initiative, die Schulen mit 600 Fairtrade-zertifizierten Fußballen ausstattet. Diese Bälle wurden im Rahmen eines Projekts beschafft, das von der Steuerungsgruppe Fairtrade-Stadt Münster geleitet wird. Die Gruppe koordiniert vor Ort Aktivitäten zum fairen Handel und legte bei diesem Vorhaben besonderen Wert auf die Einhaltung strenger ethischer und ökologischer Standards. Die Bälle wurden an Schulen in Hannover und Niedersachsen verteilt, um das Bewusstsein für fairen Handel unter Schülerinnen und Schülern zu stärken.
Unterstützt wird die Initiative vom Amt für Internationale Angelegenheiten der Stadt, das auch das Netzwerk "Kitas und Schulen in Münster für Fairen Handel" betreut. Das Amt war zudem für die erfolgreiche Neu-Bewerbung Münsters um den Titel Fairtrade-Stadt verantwortlich. Erste Rückmeldungen zeigen, dass die Fußballbälle im Sportunterricht gut ankommen – ein Zeichen für den praxisnahen Ansatz der Stadt, wenn es um die Vermittlung von Fairtrade-Grundsätzen geht.
Die 600 Bälle sind mittlerweile im regulären Einsatz und helfen den Schülerinnen und Schülern, sich spielerisch mit den Werten des fairen Handels auseinanderzusetzen. Die erneute Auszeichnung als Fairtrade-Stadt unterstreicht Münsters kontinuierliches Engagement, ethische Standards in das öffentliche Leben zu integrieren. Die Steuerungsgruppe und die lokalen Behörden arbeiten bereits daran, ähnliche Projekte in der Stadt weiter auszubauen.
