06 May 2026, 04:48

Münster feiert 377 Jahre Westfälischen Frieden mit offenen Türen und Traditionen

Offenes Buch mit einer detaillierten Karte von Westfalen auf einer schwarzen Oberfläche.

Münster feiert 377 Jahre Westfälischen Frieden mit offenen Türen und Traditionen

Münster gedenkt am 24. Oktober 2024 des 377. Jahrestags des Westfälischen Friedens

Der historische Vertrag, der 1648 unterzeichnet wurde, beendete den Dreißigjährigen Krieg und wurde zu einem Grundpfeiler der europäischen Diplomatie. Die diesjährigen Feierlichkeiten umfassen öffentliche Veranstaltungen, freien Zugang zu historischen Stätten und einen traditionellen ökumenischen Gottesdienst.

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Die Friedenssaal im Historischen Rathaus von Münster öffnet am 24. Oktober seine Türen mit kostenlosem Eintritt für die Öffentlichkeit. Besucher können dort das authentisch erhaltene Interieur erkunden, das eine direkte Verbindung zu den Verhandlungen des 17. Jahrhunderts herstellt. In der nahegelegenen Bürgersaal liegt das Friedensbuch aus, in dem die Menschen ihre persönlichen Gedanken, Hoffnungen und Wünsche für den Frieden festhalten können.

Um 18:00 Uhr findet in der Lambertikirche die ökumenische Friedensvesper statt. Organisiert von der katholischen Gemeinde St. Lamberti, der evangelischen Apostelkirchengemeinde und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK), setzt der Gottesdienst eine lange Tradition der Besinnung und Einheit fort. Am folgenden Tag wird die Stadtflagge am Stadtweinhaus gehisst und bleibt bis zum 25. Oktober zu sehen.

Das Erbe des Westfälischen Friedens prägt Münster und Osnabrück bis heute. Beide Städte erhielten für ihre Rolle bei der Gestaltung der modernen Diplomatie und Konfliktlösung das Europäische Kulturerbe-Siegel.

Die Jubiläumsveranstaltungen bieten die Gelegenheit, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen und über den Frieden nachzudenken. Der kostenlose Zugang zum Friedenssaal und zum Friedensbuch lädt zur aktiven Teilnahme ein. Gleichzeitig ehren der ökumenische Gottesdienst und die Flaggenpräsentation einen Vertrag, der auch fast vier Jahrhundert später noch von Bedeutung ist.

Quelle