26 June 2026, 22:15

Mysteriöser Redner bei AfD-Jugend: Satire oder Provokation mit Folgen?

Die Suche nach Alexander Eichwald bleibt ergebnislos

Mysteriöser Redner bei AfD-Jugend: Satire oder Provokation mit Folgen?

Ein rätselhafter Mann namens Alexander Eichwald hat kürzlich für Aufsehen gesorgt, nachdem er auf einer Veranstaltung der AfD-Jugendorganisation gesprochen hatte. Sein Auftritt warf die Frage auf, ob es sich um eine ernst gemeinte politische Stellungnahme oder um eine satirische Aktion handelte. Das Satiremagazin Titanic bekannte sich später zu der Aktion – allerdings ohne Beweise vorzulegen.

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In seiner Rede bezeichnete Eichwald die Teilnehmer als „Parteigenossen“. Er sprach von „Liebe und Treue zu Deutschland“ sowie der Notwendigkeit, die deutsche Kultur vor fremden Einflüssen zu schützen. Die AfD distanzierte sich umgehend von ihm und erklärte, seine Aussagen und seine Person entsprächen nicht den Werten der Partei.

Mittlerweile hat die Partei angekündigt, Eichwald auszuschließen. Eichwald selbst gab an, russlanddeutsch zu sein und aus Herford zu stammen, doch über seine Vergangenheit ist kaum etwas bekannt. Seine Social-Media-Profile wurden gelöscht, und ehemalige Kollegen können sich entweder nicht an ihn erinnern oder weigern sich, Stellung zu nehmen.

Vor der Veranstaltung hatte Eichwald unter dem Künstlernamen „Alex Oak“ parteinahe Lieder auf Deezer veröffentlicht. Zwar zeigte er sich bereit, mit den Medien über seine Rede zu sprechen, bestand jedoch darauf, dies zunächst in einem TV-Interview zu tun.

Die AfD hat deutlich gemacht, dass sie Eichwalds Ansichten und sein Auftreten nicht unterstützt. Sein Parteiausschlussverfahren läuft bereits. Unterdessen bleiben seine wahre Identität und seine Absichten unklar – belastbare Belege für einen Zusammenhang mit der Titanic fehlen bisher.

Quelle