Nachhaltiges Gewerbegebiet in Mönchengladbach lockt mit Öko-Konzept und Fördergeldern
Wieslaw JähnNachhaltiges Gewerbegebiet in Mönchengladbach lockt mit Öko-Konzept und Fördergeldern
Neues Gewerbegebiet an der Käthe-Höffkes-Straße in Mönchengladbach bietet Gewerbegrundstücke zum Kauf an
An der Käthe-Höffkes-Straße in Mönchengladbach entsteht ein neues Gewerbegebiet, das aktuell kommerzielle Grundstücke zum Verkauf anbietet. Das südlich der Broicher Straße gelegene Areal richtet sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen und bietet Flächen zwischen 2.500 und 10.000 Quadratmetern an. Zwei Firmen haben bereits Grundstücke erworben und planen den Bau nachhaltiger und moderner Betriebsstätten.
Die WFMG, die lokale Wirtschaftsförderungsgesellschaft, vermarktet die Flächen mit Fokus auf ökologisches und gesundes Bauen. Unternehmen erhalten Beratungsleistungen zu nachhaltigen Bauweisen. Die Konzeption des Gewerbegebiets legt Wert auf effiziente Materialströme, moderne Arbeitsumgebungen und umweltfreundliche Baustoffe.
Die Finken Automation GmbH hat ein 2.364 Quadratmeter großes Grundstück erworben. Das auf elektrische Automatisierungssysteme spezialisierte Unternehmen setzt bei seinem Neubau vorrangig auf Holz als Baustoff – ein Ansatz, der perfekt zu den ökologischen Bauzielen des Gebiets passt. Die BNT Notstrom Technik GmbH hat ein 3.074 Quadratmeter großes Areal gekauft und plant dort ein zeitgemäßes Büro- und Lagerkomplex. Beide Projekte spiegeln das Konzept des Gewerbegebiets wider, das Produktion, Lagerung und Verwaltung in einer effizienten, kompakten Struktur vereint.
Neben der privaten Bebauung sieht der verbindliche Bebauungsplan auch eine regionale Fahrradschnellstraße vor. Diese fördert nachhaltige Verkehrsanbindungen für Beschäftigte und Besucher. Zudem können sich ansiedelnde Unternehmen unter bestimmten Voraussetzungen öffentliche Fördermittel von bis zu 45 Prozent der Projektkosten im Rahmen lokaler Investitionsanreize sichern.
Das Gewerbegebiet an der Käthe-Höffkes-Straße nimmt mit zwei festen Käufern und einem klaren Fokus auf grünes Bauen Gestalt an. Die geplante Radverkehrsinfrastruktur und mögliche Fördergelder steigern zusätzlich die Attraktivität des Standorts. Mit der weiteren Entwicklung könnte das Areal zu einem Zentrum für nachhaltige Wirtschaftstätigkeit werden – weitere Unternehmen dürften folgen.
