19 February 2026, 02:36

Narren stürmen Ulmer Rathaus und übernehmen symbolisch die Macht

Ein Vintage-Plakat, das ein Pariser Karnevalsfest ankündigt, zeigt eine Gruppe von Menschen in traditionellen Kostümen, die fröhlich feiern und gegen einen hellgelben Hintergrund mit der Aufschrift "Großes Karnevalsfest" lächeln.

Narren stürmen Ulmer Rathaus und übernehmen symbolisch die Macht

Ulms Rathaus ist wieder in Narrenhand gefallen

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Im Rahmen der Fasnetsfeierlichkeiten haben die Karnevalsjeck der Stadt das Gebäude in einem scherzhaften Putsch übernommen. Das Ereignis läutet die "fünfte Jahreszeit" ein, in der lokale Bräuche bis zum Faschingsdienstag 2025 die Machtverhältnisse auf den Kopf stellen.

Der symbolische Machtwechsel begann mit Oberbürgermeister Martin Ansbacher und der Neu-Ulmer Bürgermeisterin Katrin Albsteiger, die sich dem Treiben anschlossen. Ansbacher erschien als "Super Martin" verkleidet, während Albsteiger als Prinzessin Peach auftrat. Ihre Kostüme setzten den Ton für das folgende turbulente, aber heitere Spektakel.

Die Bürgermeister und Stadträte mussten sich einer Reihe von Herausforderungen stellen – darunter Limbo-Tanzwettbewerbe, das Bauen menschlicher Pyramiden und das Beantworten kniffliger Fragen. Trotz aller Bemühungen gaben sie schließlich den Forderungen der Narren nach. Das Rathaus wechselte offiziell den Besitzer, und die Verwaltung erkannte das Geschehen als langjährige Fasnetstradition an.

Die Narren übernehmen nun symbolisch die Herrschaft über das Gebäude bis zum Ende der Fasnet. Ihre Regentschaft dauert bis zum Faschingsdienstag 2025, wenn die normale Amtsführung wieder aufgenommen wird.

Bei der Veranstaltung traten die lokalen Führungskräfte freiwillig zurück, um den scherzhaften Bräuchen des Karnevals Platz zu machen. Das Rathaus bleibt noch einige Tage in der Hand der Narren. Danach kehrt die reguläre Verwaltung an ihren Platz zurück, wenn die Feierlichkeiten zu Ende gehen.