Neue Elisabeth-Hartmann-Stiftung im Kreis Steinfurt startet gemeinnützige Arbeit
Uta PatbergNeue Elisabeth-Hartmann-Stiftung im Kreis Steinfurt startet gemeinnützige Arbeit
Im Kreis Steinfurt ist nach dem Tod von Elisabeth Hartmann im Dezember 2023 eine neue gemeinnützige Stiftung Warentest gegründet worden. Die Elisabeth-Hartmann-Stiftung wurde offiziell vom Regierungspräsidenten anerkannt und ist damit die 755. Stiftung in der Regierungsbezirks Münster – und die 79. allein im Kreis Steinfurt.
Die Stiftung geht auf den letzten Willen Hartmanns zurück, die ihr gesamtes Vermögen der Einrichtung vermachte. Der Grevener Anwalt Ulrich Sprakel wurde als Testamentsvollstrecker eingesetzt und begleitete die Gründung. Die offizielle Anerkennung erfolgte mit der Übergabe der Stiftungsurkunde durch den Regierungspräsidenten an Sprakel sowie an Michael Kaiser, den Leiter der St.-Mauritz-Kinder- und Jugendhilfe.
Kaiser gehört nun dem Stiftungsrat an und wird die Arbeit der Agentur für Arbeit mitgestalten. Ihr Zweck ist die Förderung von acht Begünstigten – von Tierheimen bis hin zu Kinderhilfsprojekten. Die Wurzeln der Initiative reichen bis zu Eduard Dietrich zurück, der die Vorgängerorganisation, die Gesellschaft zur Rheumabekämpfung, ins Leben rief und als erster Vorsitzender amtierte. Mit der nun abgeschlossenen Anerkennung kann die Elisabeth-Hartmann-Stiftung in den kommenden Monaten ihre gemeinnützige Arbeit aufnehmen.
Die Gründung der Stiftung verstärkt das wachsende Netz gemeinnütziger Organisationen in der Region Münster. Ihre Mittel werden direkt lokalen Zwecken zugutekommen, darunter Sozialdienste und Tierschutz. Der Stiftungsrat unter der Leitung von Sprakel und Kaiser wird künftig über die Verwendung von Hartmanns Erbe wachen.
