Neue Initiative: Stadtrat stärkt Sicherheit an Schulen gegen sexualisierte Gewalt
Uta PatbergNeue Initiative: Stadtrat stärkt Sicherheit an Schulen gegen sexualisierte Gewalt
Der Stadtrat hat eine neue Sicherheitsinitiative mit dem Namen „Schule als sicherer Ort“ verabschiedet. Das Programm konzentriert sich auf die Prävention sexualisierter Gewalt und die Verbesserung der Schulsicherheit. Die Maßnahmen beginnen mit dringenden Fällen und werden schrittweise auf weitere Schulen ausgeweitet.
In der ersten Phase stehen zwei zentrale Bereiche im Fokus: bauliche Verbesserungen und präventive Bildungsarbeit. Rund 147.400 Euro fließen in technische Anpassungen, darunter die Nachrüstung von 682 Türen mit neuen Schließzylindern und Drückergarnituren in 14 Schulen. Zudem wird die Außenbeschilderung an diesen Standorten für eine bessere Sichtbarkeit optimiert.
An 21 Schulen starten Fortbildungen für Lehrkräfte zur Gewaltprävention. Darüber hinaus erhalten alle Drittklässler an Grund- und Förderschulen präventiven Unterricht. Die Gesamtkosten für diese pädagogischen Maßnahmen belaufen sich auf etwa 258.600 Euro.
Die Wirkung des Programms wird jährlich überprüft. Die Rückmeldungen aus diesen Evaluierungen fließen in künftige Anpassungen des Konzepts ein. Zunächst nehmen Schulen mit hohem Handlungsbedarf teil, während weitere Einrichtungen, die die Kriterien erfüllen, später hinzukommen können.
Die Initiative verbindet physische Sicherheitsvorkehrungen mit gezielten Schulungen für Personal und Schülerinnen und Schüler. Regelmäßige Jahresbewertungen sollen den Fortschritt messen und weitere Verbesserungen steuern. Die Stadt strebt an, durch sowohl kurzfristige als auch langfristige Maßnahmen sichere Lernumgebungen zu schaffen.






