Neuer Name für Förderschule: Margot-Friedländer-Schule setzt Zeichen gegen Rassismus
Uta PatbergNeuer Name für Förderschule: Margot-Friedländer-Schule setzt Zeichen gegen Rassismus
Eine Förderschule in Bergisch Gladbach-Refrath trägt künftig den Namen Margot-Friedländer-Schule. Die Umbenennung erfolgte nach einem einstimmigen Beschluss der Schulgemeinschaft. Der neue Name ehrt die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer, die als Vorbild für die Schülerinnen und Schüler steht und die Werte der Schule – Demokratie, Respekt und Toleranz – verkörpert.
Die Namensänderung unterstreicht das Bekenntnis der Schule zu ihren Grundprinzipien: die Ablehnung von Rassismus und Gewalt sowie die Förderung von gegenseitigem Respekt. Margot Friedländers Lebensgeschichte und ihr Engagement haben diese Entscheidung inspiriert.
Unabhängig davon hat der Kreistag des Rheinisch-Bergischen Kreises den ersten Schulentwicklungsplan für Berufskollegs der Region verabschiedet. Der Plan gilt bis 2031 und zielt darauf ab, ein ausgewogenes und zugängliches Bildungsangebot zu sichern. Gleichzeitig soll er die Einrichtungen zukunftsfest machen und die Fachkräftesicherung unterstützen.
Der Plan setzt sich mit aktuellen Herausforderungen auseinander, darunter demografische Veränderungen, die Digitalisierung und sich wandelnde Anforderungen des Arbeitsmarktes. Auf Basis von Datenanalysen enthält er Empfehlungen, um die Attraktivität der beruflichen Ausbildung zu steigern und die Bildungsstandorte zu stärken. Weitere Maßnahmen umfassen den Ausbau der Digitalisierung und die Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Berufskollegs. Die Kreisverwaltung wird die Vorschläge nun konkretisieren und umsetzen.
Die Schule in Refrath trägt nun den Namen Margot Friedländers. Der beschlossene Entwicklungsplan weist der Berufsbildung in der Region einen strategischen Weg. Beide Initiativen sollen nachhaltig stärkere und inklusivere Lernumgebungen schaffen.






