NRW droht Deindustrialisierung: 2.100 Jobs monatlich in Metallbranche weg
Edeltrud WagnerNRW droht Deindustrialisierung: 2.100 Jobs monatlich in Metallbranche weg
Unternehmerverband NRW warnt vor Deindustrialisierung: 2.100 Arbeitsplätze gehen monatlich in Metall- und Elektroindustrie verloren
Teaser: Der Unternehmerverband NRW schlägt Alarm vor einer drohenden Deindustrialisierung in Nordrhein-Westfalen. „Aktuell gehen in der Metall- und Elektroindustrie NRWs jeden Monat rund 2.100 Arbeitsplätze verloren“, sagte Johannes Pöttering, Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbands NRW, der „Rheinischen Post“ (Montagausgabe). „Allein in der NRW-Metallindustrie handelt es sich dabei um gut bezahlte Jobs mit einem Durchschnittsgehalt von knapp 65.000 Euro pro Jahr. Wenn diese [...]“
Artikel: Die Metall- und Elektroindustrie in Nordrhein-Westfalen (NRW) steht vor massiven Herausforderungen: Seit 2019 ist die Produktion um 23 Prozent eingebrochen. Die Arbeitsplatzverluste häufen sich – monatlich verschwinden etwa 2.100 Stellen. Nun fordert der Unternehmerverband NRW von Bund und Land dringende Maßnahmen gegen hohe Energiekosten, Steuerlasten und Bürokratie, um den weiteren Niedergang der Arbeitsagentur zu stoppen.
Die Krise der Branche hat sich in den vergangenen Jahren zugespitzt. Die Produktion im NRW-Metall- und Elektrosektor liegt fast ein Viertel unter dem Niveau von 2019. Gleichzeitig läuft die chemische Industrie nur noch zu 70 Prozent ihrer Kapazität aus – was die wirtschaftliche Belastung zusätzlich verschärft.
Der Appell des Unternehmerverbands NRW kommt zu einer Zeit, in der die industrielle Wertschöpfung und Beschäftigung in der Region weiter zurückgehen. Die geforderten politischen Weichenstellungen zielen darauf ab, Kosten zu senken, Vorschriften zu vereinfachen und Arbeitsplätze zu sichern. Sollten die Maßnahmen umgesetzt werden, könnten sie helfen, den aktuellen Abwärtstrend in den Schlüsselsektoren NRWs zu bremsen.
