16 February 2026, 23:05

NRW setzt auf Wasserstoff: Pilotkurs der IHK bildet Meister für die Zukunft aus

Drei Autos auf einem Parkplatz nebeneinander geparkt, mit einem Maschendrahtzaun und Gras im Hintergrund, eines davon mit der Aufschrift Wasserstofffahrzeug.

NRW setzt auf Wasserstoff: Pilotkurs der IHK bildet Meister für die Zukunft aus

Nordrhein-Westfalen: Pilotkurs zu Wasserstofftechnologie erfolgreich abgeschlossen

Ein neuer Pilotkurs zur Wasserstofftechnologie ist gerade in Nordrhein-Westfalen zu Ende gegangen. Das von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen durchgeführte Programm bildete innerhalb von drei Monaten 16 industrielle Meisterinnen und Meister weiter. Damit setzt das Land einen wichtigen Schritt, um lokale Unternehmen auf den Wandel hin zu einer wasserstoffbasierten Wirtschaft vorzubereiten.

Der Kurs mit dem Titel "Grundlagen der Wasserstofftechnologie für industrielle Meisterinnen und Meister" endete Ende Januar 2026. Die Teilnehmenden beschäftigten sich mit praktischen Anwendungsmöglichkeiten von Wasserstoff in der Industrie – mit besonderem Fokus auf Prozesswärme, etwa dem Einsatz des Gases in thermischen Verarbeitungssystemen.

Die Rückmeldungen fielen durchweg positiv aus, sodass die Veranstalter das Schulungsangebot nun überarbeiten und ausbauen wollen. Die Initiative ist Teil des H2!Academy-Projekts, das wiederum zum übergeordneten Programm "H2!Raum – Mittelstand Ruhr 2030" gehört. Dieses zielt darauf ab, Akteurinnen und Akteure der Wasserstoffwirtschaft in der gesamten Ruhrregion zu vernetzen.

Parallel dazu arbeitet die IHK Nord Westfalen daran, Wasserstofftechnologie fest in den Standardlehrplan für die Meisterausbildung zu integrieren. Dieser Schritt spiegelt die wachsende Nachfrage kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) wider, die sich an die neuen energetischen Anforderungen anpassen müssen.

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Der Januar-Kurs wird nun auf Basis der Teilnehmerfeedback aktualisiert und erneut angeboten. Sein Praxisbezug, etwa zu thermischen Prozessen, deutet auf ein großes Potenzial für eine breitere Übernahme in der Industrie hin. Gleichzeitig zeigt die geplante Verankerung von Wasserstoffthemen in der regulären Meisterqualifikation, wie nachhaltig die Region in die Weiterbildung ihrer Fachkräfte investiert.