07 May 2026, 06:16

NRW startet in die Erdbeersaison 2026 mit Rekord-Erwartungen und regionalem Stolz

Eine Reihe saftiger grüner Erdbeerpflanzen, die in einem Gewächshaus mit einer Wand im Hintergrund und verstreuten bunten Gegenständen wachsen.

NRW startet in die Erdbeersaison 2026 mit Rekord-Erwartungen und regionalem Stolz

Die Erdbeersaison 2026 hat in Nordrhein-Westfalen (NRW) offiziell begonnen – und läutet damit den Start der diesjährigen Obsternte ein. Landwirte aus der Region kamen zusammen, um die ersten Ernteerträge zu feiern, während Vertreter der Politik die Bedeutung des Bundeslandes für den deutschen Erdbeeranbau betonten. Die Veranstaltung fand auf einem familiengeführten Betrieb in Tönisvorst statt, wo jährlich auf 12 Hektar die roten Früchte angebaut werden.

NRW erzeugt fast ein Viertel der deutschen Erdbeerproduktion: Allein 2025 wurden rund 30.700 Tonnen geerntet – davon 16.900 Tonnen im Freiland und 13.800 Tonnen unter Schutzabdeckungen wie Folientunneln. Diese Konstruktionen ermöglichen es den Landwirten, zwei bis vier Wochen früher mit der Ernte zu beginnen als bei herkömmlichen Methoden.

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Die 324 Erdbeerbetriebe der Region – größtenteils Familienunternehmen – haben die Saison auf über sechs Monate ausgedehnt. Die diesjährige Eröffnungsfeier richtete die Familie Fruhen aus, die 40 der mehr als 1.000 weltweit angebauten Erdbeersorten kultiviert.

An der Veranstaltung nahmen die Landtagsabgeordneten Britta Oellers und Meral Thoms sowie Bürgermeister Kevin Schagen teil. Die Politiker hoben die Vorteile der regionalen Produktion hervor, die lange Transportwege verkürzt und heimische Erzeuger stärkt.

Bei einer jährlichen Gesamtproduktion von 128.000 Tonnen Erdbeeren in Deutschland bleibt NRW ein zentraler Akteur. Die verlängerte Anbausaison und der Einsatz von Folientunneln helfen, die Nachfrage zu decken und die Abhängigkeit von Importen zu verringern. Die diesjährige Ernte soll den Ruf der Region für Qualität und Nachhaltigkeit weiter festigen.

Quelle