OWL Afrofestival 2025 verbindet Burkina Faso und Bad Salzuflen im Zeichen des Wassers
Uta PatbergOWL Afrofestival 2025 verbindet Burkina Faso und Bad Salzuflen im Zeichen des Wassers
Im September empfing Bad Salzuflen im Rahmen des OWL Afrofestivals 2025 eine Delegation aus Burkina Faso. Die unter dem Motto „Gemeinsam für gerechten Zugang zu Wasser“ stehende Veranstaltung brachte Expertinnen und Experten sowie lokale Akteure zusammen, um über Wassermanagement und kulturellen Austausch zu diskutieren. Während des mehrtägigen Programms erkundeten die Besucherinnen und Besucher die Stadtgeschichte, die Wasserinfrastruktur sowie die therapeutische Nutzung von Thermalwasser.
Die von Hamidou Belem, dem Kulturberater des burkinischen Kulturministers, angeführte Delegation setzte sich aus Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Berufsfelder zusammen. Ziel des Besuchs war es, den Dialog über wasserbezogene Herausforderungen und Lösungsansätze zu vertiefen. Ein Höhepunkt war die Besichtigung des Wasserturms Obernberg, wo sich die Teilnehmenden über dessen Funktion für die städtische Wasserversorgung informierten.
Die Gruppe besuchte zudem das GESUNDWERK Bad Salzuflen und erhielt Einblicke in die therapeutische Nutzung von Thermalwasser sowie die damit verbundenen technischen Hürden. Thematisiert wurden unter anderem Aufbereitungsmethoden, Heilanwendungen und kulturelle Perspektiven auf den Wasserzugang. Diese Austausche wurden von beiden Seiten als besonders wertvoll beschrieben.
Der Stadtarchivar von Bad Salzuflen führte die Delegation durch die Geschichte der Stadt, präsentierte die historischen Gradierwerke und die Ausstellung „Stadtgeschichten“. Das Festival erstreckte sich über die Stadtgrenzen hinaus: Weitere Veranstaltungen fanden in Bielefeld und Herford statt, organisiert vom Verein Africa Wakati und Partnerorganisationen.
Das Festival festigte die Verbindungen zwischen Burkina Faso und der Region OWL mit Fokus auf praktische Zusammenarbeit im Bereich Wassermanagement. Die Teilnehmenden verließen die Veranstaltung mit einem vertieften Verständnis für lokale Wassersysteme, Heilpraktiken und gemeinsame kulturelle Erfahrungen. Die Veranstaltungsreihe unterstrich die laufenden Bemühungen, den gerechten Zugang zu Wasser durch internationale Kooperation zu verbessern.






