Pfingsten und eine TV-Katastrophe: Vom Heiligen Geist zum Domino-Chaos
Edeltrud WagnerPfingsten und eine TV-Katastrophe: Vom Heiligen Geist zum Domino-Chaos
Zwei ganz unterschiedliche Ereignisse stehen an diesem Wochenende im Fokus
Während Pfingsten, eines der wichtigsten christlichen Feste, an die Ausgießung des Heiligen Geistes erinnert, blickt eine TV-Sendung auf einen der berüchtigtsten Live-Fernsehpannen zurück – die Domino-Day-Katastrophe von 2005, ausgelöst durch einen unerwarteten Besucher.
Pfingsten gedachten Christen des Augenblicks, in dem die Jünger Jesu den Heiligen Geist empfingen. Der Überlieferung zufolge begannen sie plötzlich, in unbekannten Sprachen zu sprechen, befähigt durch den Geist. Das Fest gilt als Feier der spirituellen Verbindung und göttlichen Gegenwart.
Weniger erhaben, aber umso chaotischer endete der Domino Day 2005 in den Niederlanden: Ein Vogel flog in die aufgestellten Dominosteine, riss Millionen von ihnen um – noch vor dem offiziellen Start. Die Verantwortlichen konnten die Art des gefiederten Störenfrieds nie ermitteln.
Am Samstag zeigt der deutsche Sender RTL in der Sendung „Die größten TV-Momente aller Zeiten“ den legendären Domino-Day-Einsturz. Die Show präsentiert unvergessliche Live-Pannen der Fernsehgeschichte.
Unterdessen erwog der österreichische Rundfunksender ORF, im Rahmen der Wiener Festwochen einen Beitrag über den Glaubensheiler Braco auszustrahlen. Unklar blieb, wie lange sein Auftritt dauern würde – und ob das Fernsehen seine behaupteten spirituellen Gaben überhaupt einfangen könnte.
Während Christen weltweit Pfingsten begehen, erleben Zuschauer bei RTL ein ganz anderes Spektakel. Die Domino-Day-Katastrophe von 2005 bleibt eine Mahnung, wie schnell Pläne scheitern können – sei es durch göttliches Wirken oder einen verirrten Vogel.






