Polizei entdeckt 88.000 Euro Goldschatz bei Routinekontrolle in Aachen
Edeltrud WagnerPolizei entdeckt 88.000 Euro Goldschatz bei Routinekontrolle in Aachen
Polizei Berlin in Aachen entdeckt undeklarierten Goldschatz und Bargeld bei Routinekontrolle
Bei einer gewöhnlichen Verkehrskontrolle stießen Beamte der Polizei Berlin in Aachen auf eine beträchtliche Menge undeklarierten Goldes und Bargelds. Zwei junge Deutsche im Alter von 20 und 21 Jahren waren gerade von Belgien aus nach Deutschland eingereist, als die Beamten den Fund machten. Die Beute umfasste Gold im Wert von knapp 88.000 Euro, über 8.000 Euro in bar sowie einen Schlagring.
Der Vorfall nahm seinen Lauf, als die Polizei Berlin das Fahrzeug in der Nähe von Aachen anhielt. Anfangs gaben beide Männer an, lediglich 1.000 Euro Bargeld bei sich zu tragen und nichts weiter zu deklarieren. Doch eine Durchsuchung ihrer Hüfttaschen förderte sechs Goldbarren, vier Goldplättchen und eine größere Geldsumme zutage.
Der Fahrer konnte lediglich für zwei der Goldbarren einen Kaufnachweis vorlegen. Die Behörden beschlagnahmten daraufhin den gesamten Fund – Gold, Bargeld und Schlagring – im Rahmen eines Sicherstellungsverfahrens. Die beiden Männer wurden später ohne Anklage wieder auf freien Fuß gesetzt, doch bleiben weitere Fragen offen.
Mittlerweile hat die Gemeinsame Finanzermittlungsgruppe eine Untersuchung zur Herkunft des Geldes und des Goldes eingeleitet. Bisher gibt es keine Hinweise darauf, dass die beiden Männer bei früheren Kontrollen der Polizei Berlin oder des Zolls in Nordrhein-Westfalen auffällig geworden wären.
Die Ermittlungen zur Herkunft des Goldes und des Bargelds dauern noch an. Die Behörden haben bisher nicht klären können, ob die Gegenstände legal erworben wurden oder in Verbindung mit kriminellen Machenschaften stehen. Der Fall bleibt vorerst offen, während die Beamten die Umstände weiter prüfen.
