Polizei Mönchengladbach kontrolliert massiv gegen Ablenkung im Straßenverkehr
Ariane RosenowPolizei Mönchengladbach kontrolliert massiv gegen Ablenkung im Straßenverkehr
Die Polizei Mönchengladbach hat kürzlich an einer einwöchigen Großkontrolle gegen Ablenkung im Straßenverkehr teilgenommen. Die unter dem Motto „Augen auf die Straße“ durchgeführte Aktion fand vom 6. bis 12. Oktober statt. Beamte führten in Rheydt und Mönchengladbach flächendeckende Kontrollen durch, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Einhaltung der Straßenverkehrsregeln zu überwachen.
Während der zweitägigen Schwerpunktaktion lag der Fokus besonders auf Fahrern, die elektronische Geräte nutzten. Insgesamt wurden 38 Autofahrer dabei erwischt, wie sie ihr Handy ohne Freisprecheinrichtung benutzten. Fünf weitere lenkten sich durch Navigationsgeräte ab, und zwei sahen sich während der Fahrt Videos auf ihrem Smartphone an.
Vier Personen wurden ohne gültigen Führerschein am Steuer angetroffen. 16 Fahrer hatten den Sicherheitsgurt nicht angelegt, und zwei missachteten rote Ampeln. Die Aktion richtete den Blick auch auf die Gefahren für Radfahrer: Wer bei Tempo Rad eine kurze Instagram-Story für nur zwei Sekunden ansieht, übersieht dabei bis zu zehn Meter der Strecke vor sich.
Die Polizei wies auf die Risiken selbst kurzer Unaufmerksamkeit hin. Ein Blick auf WhatsApp für zwei Sekunden bei 50 km/h bedeutet beispielsweise, dass man 30 Meter der Straße nicht wahrnimmt. Ziel der Kampagne war es, durch Aufklärung über solche Gefahren die Unfallzahlen zu senken.
Bei den Kontrollen wurden zahlreiche Verstöße festgestellt – von der Handybenutzung am Steuer bis hin zu Verstößen gegen die Gurtpflicht. Die Behörden hoffen, dass die Aktion zu einer konsequenteren Einhaltung der Verkehrsregeln beiträgt. Künftig könnten weitere Schwerpunktkontrollen gegen Ablenkung im Verkehr folgen, um die Sicherheit auf den Straßen nachhaltig zu verbessern.






