Polizei stoppt extrem überladene Holztransporter mit 55 Tonnen Gewicht
Wieslaw JähnPolizei stoppt extrem überladene Holztransporter mit 55 Tonnen Gewicht
Bei einer kürzlichen Kontrolle im Hochsauerlandkreis hat die Polizei zwei extrem überladene Holztransporter stillgelegt. Die in Winterberg durchgeführten Überprüfungen förderten schwere Sicherheitsmängel zutage, darunter erhebliche Gewichtsüberschreitungen und abgenutzte Reifen. Gegen die Fahrer sowie das verantwortliche Unternehmen wurden nun offizielle Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Ziel der Kontrollen war es, bei Schwerlastfahrzeugen potenzielle Gefahren zu erkennen, bevor diese zu Unfällen führen. Beamte stoppten zwei rumänische Holztransporter, die sichtbar überladen waren. Der erste wog 55 Tonnen – und lag damit 15 Tonnen über der zulässigen Höchstgrenze von 40 Tonnen. Der zweite Lkw brachte 50 Tonnen auf die Waage und überschritt damit ebenfalls die gesetzlichen Vorgaben.
Beide Fahrzeuge wurden wegen gravierender Mängel, darunter stark abgenutzte Reifen, sofort stillgelegt. Polizeiberater Victor Ocansey wies auf die Gefahren hin, die von 50- oder 55-Tonnen-Lkw im öffentlichen Straßenverkehr ausgehen. Er betonte, dass solche Überladungen eine erhebliche Bedrohung für alle Verkehrsteilnehmer darstellen.
Das betroffene Unternehmen musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen und erhielt einen offiziellen Bescheid. Zudem wurden gegen beide Fahrer Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Die Polizei im Hochsauerlandkreis machte deutlich, dass die strengen Kontrollen von Schwerlastfahrzeugen fortgesetzt werden.
Die beiden Lkw bleiben vorerst außer Betrieb, während die Ermittlungen laufen. Das Unternehmen muss die Verstöße nun abstellen, andernfalls drohen weitere Sanktionen. Die Behörden werden den Schwerlastverkehr weiterhin überwachen, um künftig ähnliche Verstöße zu verhindern.






