Presswerk in Krefeld entlässt 69 Mitarbeiter nach Insolvenzantrag
Presswerk in Krefeld streicht Stellen nach Insolvenzantrag
Das Presslingswerk in Krefeld steht vor Entlassungen, nachdem das Unternehmen Insolvenzverfahren eingeleitet hat. Insgesamt verlieren 69 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze – betroffen sind sowohl jüngere als auch ältere Beschäftigte. Der Betrieb, der geformte Metallkomponenten für Fahrzeuge herstellt, bleibt vorerst in Betrieb, während die Insolvenzverwalter nach einem neuen Investor suchen.
Am 20. Dezember 2024 bestellte das Amtsgericht Krefeld Dr. Stefan Scholz zum Insolvenzverwalter der Presslingswerk GmbH & Co. KG. Zu seinen Aufgaben gehört die Begleitung des Restrukturierungsprozesses sowie die Suche nach einem Käufer für den Standort. Scholz äußerte die Überzeugung, dass der Standort Krefeld weiterhin eine tragfähige Zukunft habe.
Im Rahmen des Insolvenzverfahrens sind die Kündigungsfristen auf maximal drei Monate begrenzt und enden jeweils zum Monatsende. Um eine sofortige Arbeitslosigkeit zu vermeiden, sollen Transfergesellschaften die betroffenen Beschäftigten während der Übergangsphase unterstützen. Gleichzeitig arbeiten Betriebsrat und IG Metall-Gewerkschaft mit der Bundesagentur für Arbeit daran, die Entlassungen sozialverträglich zu gestalten. Die Suche nach einem neuen Investor läuft bereits. Trotz der Stellenstreichungen wird die Produktion während der Verhandlungen fortgesetzt.
Der Insolvenzverwalter setzt sich für eine Lösung ein, die die Härten für die 69 von Entlassung bedrohten Mitarbeiter so gering wie möglich hält. Das Krefelder Werk, das die Automobilbranche mit Metallteilen beliefert, bleibt während der Umstrukturierung in Betrieb. Die Bemühungen, einen Käufer zu finden und das Unternehmen zu stabilisieren, laufen auf Hochtouren.
