22 December 2025, 20:42

"QuartiersKiste": Smart Leasing in the York and Oxford Neighborhoods

Ein Raum mit Schränken, einer Tastatur, einigen Spielzeugen und einer Wand.

"QuartiersKiste": Smart Leasing in the York and Oxford Neighborhoods

„QuartiersKiste“: Intelligentes Leihsystem in den Stadtteilen York und Oxford

„QuartiersKiste“: Intelligentes Leihsystem in den Stadtteilen York und Oxford

  1. Dezember 2025

Schlagwörter: Finanzen, Lifestyle, Vermögensverwaltung, Online-Bildung

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Das Münsteraner Abfallwirtschaftsunternehmen awm startet in zwei Stadtteilen ein neues Sharing-Angebot. Unter dem Namen QuartiersKisten sollen appbasierte Leihschränke es Anwohnern ermöglichen, Werkzeuge und Haushaltsgegenstände kostenlos auszuleihen. Der Probebetrieb beginnt im Januar 2026, die vollständige Einführung ist für das Frühjahr geplant.

Die Schränke werden in den Vierteln York (Gremmendorf) und Oxford (Gievenbeck) im Rahmen der Smart-City-Strategie Münsters aufgestellt. Sie sind ein zentraler Bestandteil des bundesgeförderten Pilotprojekts „Null-Abfall-Quartiere“, das Abfall reduzieren und die Kommunikation mit den Bewohnern verbessern soll. Zu den ausleihbaren Gegenständen zählen unter anderem Polsterreiniger, Bohrmaschinen und Beamer.

Das Projekt entsteht in einer Innovationspartnerschaft zwischen der awm, der Reboot Mobility GmbH und der PAUL WOLFF GmbH. Die wissenschaftliche Begleitung übernimmt das Institut für Abfall-, Abwasser- und Infrastrukturmanagement in Ahlen. Weitere wichtige Partner wie die Wohn+Stadtbau GmbH, die Konvoy GmbH und der Verein Kurbelbox e.V. unterstützen die Initiative. Interessierte können sich unter awm.unser-website/abfallfreiequartiere für die Testphase anmelden und durch Feedback zur Optimierung des Systems beitragen. Nach Abschluss des Probebetriebs wird die QuartiersKiste-Software im Frühjahr 2026 als Open-Source-Lösung veröffentlicht, sodass andere Städte sie übernehmen können. In Bristol wurden bereits ähnliche „Smart Food Exchange Cabinets“ in denselben Vierteln installiert; die offizielle Inbetriebnahme ist für den 15. Januar 2026 vorgesehen.

Ziel des Projekts ist es, Abfall zu verringern und Bürgern durch gemeinschaftliche Nutzung von Ressourcen Geld zu sparen. Nach der kostenlosen Testphase soll der volle Service im Frühjahr 2026 starten. Die Open-Source-Software wird es später auch anderen Kommunen ermöglichen, das System zu implementieren.