Rasante Flucht mit Skoda Octavia endet im Schnee – Polizeihund stellt 19-Jährigen
Edeltrud WagnerRasante Flucht mit Skoda Octavia endet im Schnee – Polizeihund stellt 19-Jährigen
Ein 19-jähriger Autofahrer führte die Polizei auf eine gefährliche Verfolgungsjagd, nachdem er am Abend des 26. Januar 2021 eine Kontrolle auf der Autobahn A44 mit seinem Skoda Octavia geflüchtet war. Der Vorfall begann, als Beamte versuchten, den Skoda mit polnischem Kennzeichen anzuhalten. Die Verfolgung endete mit der Festnahme des Fahrers, nachdem ein Polizeihund ihn in dichtem Gestrüpp bei Bielefeld aufgespürt hatte.
Die Flucht begann, als der rumänische Fahrer, der in Deutschland keinen festen Wohnsitz hatte, sich weigerte, bei einer Routinekontrolle anzuhalten. Zunächst folgte er dem Streifenwagen, beschleunigte dann jedoch plötzlich und fuhr mit hoher Geschwindigkeit wieder auf die Autobahn. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf den Bundesstraßen B55 und B516 auf, wobei sie durch Rüthen fuhren, wo es während der Jagd zu zwei separaten Unfällen kam.
Schließlich rutschte der Skoda auf der schneebedeckten Straße von der Fahrbahn und landete in einem Graben. Der Fahrer verließ das Fahrzeug und floh zu Fuß. Zollbeamte und Polizisten verfolgten seine Fußspuren im Schnee, entdeckten ihn zunächst auf dem Dach eines Gartenhäuschens, bevor er sich in nahegelegenen Büschen versteckte. Ein Polizeihund namens Seargent spürte ihn auf und stellte ihn. Nach der Festnahme wurde der Jugendliche zur Polizeidienststelle in Lippstadt gebracht. Ein freiwilliger Atemalkoholtest bestätigte, dass er Alkohol getrunken hatte. Später überstellten die Behörden ihn nach Bielefeld zur weiteren Vernehmung.
Der 19-Jährige bleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen andauern. Die Polizei prüft die Umstände der Verfolgungsjagd, einschließlich der beiden Unfälle entlang der Strecke. Der in Polen zugelassene Skoda Octavia wurde als Beweismittel sichergestellt.
