Rasante Verfolgungsjagd in Wuppertal endet mit Festnahme nach Unfallflucht
Uta PatbergFahrer flieht vor der Polizei, um Haftbefehl zu vermeiden - Rasante Verfolgungsjagd in Wuppertal endet mit Festnahme nach Unfallflucht
Ein 33-jähriger Mann, der wegen schweren Raubüberfalls gesucht wird, führte die Polizei auf eine rasante Verfolgungsjagd durch Wuppertal. Die Flucht endete, nachdem sein Fahrzeug ein anderes Auto streifte und dabei den 41-jährigen Fahrer verletzte. Beamte nahmen den Verdächtigen später in einem nahegelegenen Haus fest.
Die Verfolgung begann, als die Polizei versuchte, den Mann aufgrund eines bestehenden Haftbefehls festzusetzen. Bei seiner Flucht kollidierte sein Auto mit einem anderen Fahrzeug, wobei der andere Fahrer verletzt wurde. Die Behörden verloren vorübergehend die Spur des Fluchtwagens, entdeckten ihn jedoch wenig später verlassen.
Nach einer Durchsuchung des Gebiets fanden die Beamten den Mann in einer Wohnung versteckt. Er wurde ohne weiteren Widerstand festgenommen. Nach deutschen Verfahrensregeln müssen Verdächtige in der Regel innerhalb von 24 bis 48 Stunden – sobald ein Gericht einen Untersuchungshaftbefehl erlassen hat – von der Polizeigewahrsam in eine Justizvollzugsanstalt überführt werden.
Der Verdächtige befindet sich weiterhin in Polizeigewahrsam und soll noch heute in eine Justizvollzugsanstalt verlegt werden. Der verletzte Fahrer wird medizinisch versorgt. Die Ermittlungen zur Verfolgungsjagd und den ursprünglichen Raubvorwürfen dauern an.






