Rekordversuch mit 80.000 Bierdeckeln endet in Köln mit spektakulärem Kollaps
Uta PatbergRekordversuch mit 80.000 Bierdeckeln endet in Köln mit spektakulärem Kollaps
Kurz vor dem Weltrekord: Hier zerbricht ein Traum
Ein Traum aus Bierdeckeln – und sein jähes Ende
In Köln versuchte Benjamin Klapper, mit 80.000 gestapelten Bierdeckeln einen Weltrekord aufzustellen. Doch kurz vor dem Ziel stürzte das ganze Kunstwerk in sich zusammen.
- Dezember 2025, 15:00 Uhr
Schlagwörter: Unterhaltung, Popkultur
Ein ehrgeiziges Projekt aus Bierdeckeln in Köln ist kurz vor der Vollendung spektakulär eingestürzt. Der Künstler Benjamin Klapper hatte über 120 Stunden an der turmhohen Installation gearbeitet – mit dem Ziel, einen neuen Weltrekord aufzustellen. Doch das plötzliche Scheitern hinterließ stattdessen eine unerwartete, vergängliche Kunst.
Begonnen hatte das Vorhaben Anfang November im Rhein-Center, wo Klapper wochenlang daran arbeitete, 80.000 Bierdeckel zu einem monumentalen Turm aufzustapeln. Der deutsche Künstler Gregor Zille hatte bereits im Dezember 2022 eine ähnliche, wenn auch deutlich kleinere Installation geschaffen. Doch Klappers Versuch sollte alle bisherigen Maßstäbe sprengen. Als die Konstruktion fast ihre endgültige Höhe erreicht hatte, brach sie während des Abbauversuchs zusammen.
Aus dem gescheiterten Rekordversuch ist nun eine unfreiwillige Kunstinstallation geworden. Klappers monatelange Arbeit existiert heute als fragiles, unvollendetes Gebilde. Die Ausstellung bleibt dennoch geöffnet – und bietet Besuchern einen seltenen Einblick in die Schönheit des Scheiterns innerhalb eines ambitionierten Projekts.
