Ryerson vor möglichem Abschied: 35 Millionen Euro könnten Gladbach zum Handeln zwingen
Wieslaw JähnRyerson vor möglichem Abschied: 35 Millionen Euro könnten Gladbach zum Handeln zwingen
Julian Ryerson, Verteidiger von Borussia Mönchengladbach, könnte den Verein verlassen, sollte ein Angebot in Höhe von etwa 35 Millionen Euro eingehen. Der norwegische Außenverteidiger hat das Interesse mehrerer Klubs geweckt, wobei die italienische Serie A als sein wahrscheinlichstes Ziel gilt. Mönchengladbach hat jedoch derzeit keine Verkaufsabsichten – Ryerson ist noch bis 2028 vertraglich gebunden.
Der 26-Jährige wechselte im Januar 2023 für fünf Millionen Euro von Union Berlin zu den Fohlen. Seitdem hat er sich als Stammspieler etabliert und in dieser Bundesliga-Saison bereits elf Vorlagen beigesteuert. Seine Leistungen haben europaweit Aufmerksamkeit erregt.
Konkrete italienische Vereine wurden zwar noch nicht mit Ryerson in Verbindung gebracht, doch laut Berichten zieht er die Serie A dem Premier-League-Wechsel vor – sie gelte als "realistischere und möglicherweise attraktivere" Option. Ein Wechsel nach England käme nur in Ausnahmefällen infrage, etwa bei einer Verletzungskrise bei einem potenziellen Interessenten.
Als möglicher Premier-League-Klub wurde Manchester United genannt. Doch Mönchengladbach würde nur dann in Transfergespräche eintreten, wenn ein Angebot nahe der 35-Millionen-Marke vorläge. Die Fohlen bleiben bei ihrer Bewertung standhaft und betonen, dass sie nicht verkaufen müssen.
Ryersons Zukunft bleibt ungewiss, ein Sommerabgang ist jedoch nicht sicher. Sollte ein passendes Angebot kommen, scheint die Serie A der wahrscheinlichste nächste Schritt. Bis dahin konzentriert er sich auf seine Aufgaben bei Borussia Mönchengladbach, wo sein Vertrag noch bis 2028 läuft.
