Sanierung des Ascheplatzes an der Paffrather Straße beginnt mit strengen Schutzmaßnahmen
Wieslaw JähnSanierung des Ascheplatzes an der Paffrather Straße beginnt mit strengen Schutzmaßnahmen
Sanierungsarbeiten auf dem Ascheplatz an der Paffrather Straße beginnen am Montag, den 24. November 2025
Die Bauarbeiten auf dem rund 8.200 Quadratmeter großen Gelände zielen darauf ab, Belastungen zu beseitigen und gleichzeitig die Beeinträchtigungen für die Umgebung so gering wie möglich zu halten. Die Behörden haben die Pläne genehmigt – unabhängig von der späteren Nutzung der Fläche.
Der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften (AFBL) hat das Projekt freigegeben, das strenge Eindämmungsmaßnahmen vorsieht. Eine vollständige Umzäunung mit einem Schleusensystem trennt die belasteten Bereiche von den sauberen Zonen. Schwerlastverkehr wird über die Zufahrt Am Stadion geleitet, um umliegende Straßen nicht zu belasten.
Vor Baubeginn werden angrenzende Wege maschinell gereinigt, um die Ausbreitung kontaminierten Materials zu verhindern. Zur Staubbindung kommt ein Beregnungssystem zum Einsatz, insbesondere bei trockenen Wetterbedingungen. Dadurch wird verhindert, dass schädliche Partikel in die Luft gelangen.
Ein bedarfsgesteuertes Ampelsystem mit Fußgängersignalen regelt den Verkehr auf dem Gelände. Die vorhandenen Bäume bleiben erhalten und werden während der gesamten Sanierung fachgerecht geschützt. Das Vorhaben orientiert sich an ähnlichen Altlastensanierungen in Nordrhein-Westfalen, wo zwischen 2021 und 2025 zwölf belastete Sportanlagen – darunter mit PFAS verseuchte Kunstrasenplätze in Düsseldorf, Köln und Dortmund – im Rahmen des Landesprogramms für gefährliche Abfälle saniert wurden.
Die Arbeiten sollen bis Freitag, den 19. Dezember 2025, abgeschlossen sein. Eventuelle winterbedingte Verzögerungen könnten den Zeitplan jedoch verlängern.
Bei der Sanierung kommen moderne Eindämmungs- und Staubbindungsverfahren zum Einsatz, um die Sicherheit zu gewährleisten. Nach Abschluss wird das Gelände aktuelle Umweltschutzstandards erfüllen. Noch ist jedoch unklar, wie die Fläche nach dem Projekt genutzt werden soll.
